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Bei der Sendung „Tandem Rakete“ auf SWR2, welche am Mittwoch den 28.10.2015 um 19:20 ausgestrahlt wurde, war Philippe, einer der Stuttgarter Freifunker zu Gast. Er berichtete über Freifunk und wie er bereits einige Flüchtlingsheime mit freiem Wlan versorgen konnte, was Flüchtlinge brauchen, um mit ihren Familien zu kommunizieren und um sich die Informationen zu besorgen, die sie für den Aufbau einer neuen Existenz in der Fremde brauchen.

Die Sendung ist unter folgendem Link zu finden: SWR2 Tandem Rakete mit Philippe

Freifunk in der Flüchtlingshilfe

Bereits in der Vergangenheit haben wir schon mehrfach über Freifunk in Flüchtlingsunterkünften berichtet. Aber auch die Medien haben dieses Thema aufgegriffen – zuletzt bei Spiegel Online, der Stuttgarter Zeitung oder den Stuttgarter Nachrichten (im Wiki findet sich eine Sammlung mit Links zu Berichten über Freifunk Stuttgart).
Auch aufgrund dieser Berichterstattung haben wir sehr viele Anfragen von Freundes- und Arbeitskreisen aus der Flüchtlingshilfe bekommen – überwiegend aus Baden-Württemberg, aber auch aus der ganzen Republik, z.B. aus Franken oder Sachsen. Dies freut uns und wir teilen gerne unsere Erfahrungen. Um aber die ersten aufkommenden Fragen vorab zu klären, haben wir einen neuen Punkt in unseren FAQs erstellt. Zudem hat der Freundeskreis Süd uns Dokumente zum Vorgehen und zu allgemeinen Fragen zur Verfügung gestellt, welche in unserem Wiki heruntergeladen werden können. Ein herzliches Dankeschön, dass der Freundeskreis seine Erfahrungen weitergibt. Sicherlich kann vieles auch auf andere Kommunen übertragen werden.

Außerdem wird seit dieser Woche im Landkreis Ludwigsburg eine weitere Flüchtlingsunterkunft mit Freifunk Stuttgart versorgt. Möglich gemacht hat dies ebenfalls der lokale Freundeskreis, der sogar die komplette Konfiguration und Installation übernommen hat. Somit werden aktuell über die Infrastruktur von Freifunk Stuttgart sechs Unterkünfte versorgt. Aber nicht nur Freifunk Stuttgart ist aktiv, sondern viele Freifunk Communities – wo überall, ist im Wiki von freifunk.net zu finden.

Ein weiterer Grund für diesen Blogbeitrag ist ein am 15.08.2015 erschienener Artikel auf der Homepage der Flüchtlinshilfe Baden-Württemberg, über den wir uns sehr gefreut haben. Zum einen werden dadurch mehr Leute darauf aufmerksam, dass durch Freifunk den Menschen einfach und kostengünstig Zugang zum Internet ermöglicht werden kann. Zum anderen freut uns die Ankündigung des Staatsministeriums, dass das Land Baden-Württemberg die Landeserstaufnahmestellen mit WLAN versorgen möchte. Wir Freifunker sind für Gespräche offen und helfen gerne bei der Umsetzung. Diese Aussage gilt vermutlich auch für die anderen Freifunk-Communities in Baden-Württemberg – sei es im Rhein-Neckar-Gebiet, in Karlsruhe, am Dreiländereck, in Ulm oder andernorts.

Treffen 10.08.2015

Kommenden Montag findet unser Monatstreffen um 19 Uhr im shackspace, Ulmer Str. 255, S-Wangen statt.
Eine Agenda wird im Wiki erstellt und darf ergänzt werden.
Themen sind u.a. die Entwicklungen im Gastro-Bereich, ein Rückblick auf das 36. U&D Festival (im Übrigen findet hierzu heute ein Vorbereitungstreffen im OpenLab statt). Außerdem ist nicht nur aufgrund der jüngsten Berichterstattung Freifunk in Flüchtlingsheimen ein Dauerthema. Zu guter Letzt die konkretere Planung von kommenden Veranstaltungen.

Wer Aufkleber benötigt oder unsere Flyer/Aufsteller „Digitale Gastfreundschaft“, kann beim Treffen welche bekommen (vorausgesetzt es sind vom U&D noch welche übrig 😉 ).

Wie immer sind alle Interessierten, FreifunkerInnen, Vereinsmitglieder und solche, die es werden wollen, herzlich eingeladen.

Freifunk ist keine Grauzone

Uns freut es sehr, Resonanz von Zeitung und Online-Medien zu Freifunk und unserem Engagement zu bekommen, auch in Bezug auf die Versorgung von Flüchtlingsheimen.
Freifunk liegt uns sehr am Herzen, und wir wollen diese Idee gerne mehr in der Öffentlichkeit haben. Nur ist uns leider aufgefallen, dass in den Berichten und Artikeln oft falsche Dinge behauptet werden. Wir unterstellen keine bösen Absichten, sondern sehen eher das Problem darin, dass wir mit unseren Erklärungen nicht verstanden werden.

Hier wollen wir insbesondere die immer wieder zu findende Aussage beleuchten, Freifunk handle in einer „rechtlichen Grauzone“ (Beispiele: Stuttgarter Zeitung, Spiegel Online).

Dazu sehen wir uns zuerst das Telemediengesetz an, welches sich in § 8 auf die Durchleitung von Informationen in einem Kommunikationsnetz bezieht:

§ 8 Durchleitung von Informationen
(1) Diensteanbieter sind für fremde Informationen, die sie in einem Kommunikationsnetz übermitteln oder zu denen sie den Zugang zur Nutzung vermitteln, nicht verantwortlich, sofern sie
1. die Übermittlung nicht veranlasst,
2. den Adressaten der übermittelten Informationen nicht ausgewählt und
3. die übermittelten Informationen nicht ausgewählt oder verändert haben.
Satz 1 findet keine Anwendung, wenn der Diensteanbieter absichtlich mit einem Nutzer seines Dienstes zusammenarbeitet, um rechtswidrige Handlungen zu begehen.
(2) Die Übermittlung von Informationen nach Absatz 1 und die Vermittlung des Zugangs zu ihnen umfasst auch die automatische kurzzeitige Zwischenspeicherung dieser Informationen, soweit dies nur zur Durchführung der Übermittlung im Kommunikationsnetz geschieht und die Informationen nicht länger gespeichert werden, als für die Übermittlung üblicherweise erforderlich ist.

Dieser Paragraph betrifft eben auch Freifunk, da wir ehrenamtlich und in Bürgerhand eine Infrastuktur zur Kommunikation anbieten. Auch die jeweiligen Absätze gelten für Freifunk: weder wählen wir die übermittelten Informationen, noch wählen wir die jeweiligen Adressaten aus, noch veranlassen oder verändern wir sie. Den Buchstaben des Gesetzes nach müsste eigentlich schon der Privatmensch, der das heimische WLAN anderen Menschen zur Verfügung stellt, als Diensteanbieter von der Haftung für die Inhalte freigestellt sein.

Leider sehen die Gerichte in Deutschland das zum Teil anders und haben das Konstrukt der Störerhaftung, wie es zum Beispiel auch bei der allgemeinen Betriebsgefahr eines Autos besteht, auf den Betrieb von Internetanschlüssen übertragen.

Um diesen Missstand zu umgehen, sammeln die Freifunknetze — auch in Stuttgart — im Moment den ans übrige Internet gerichteten Datenverkehr an zentralen Stellen („Gateways“) und schicken ihn von da aus über verschiedene Wege zu den Zieladressen. Zu diesen Wegen gehört der Förderverein Freie Netzwerke in Berlin aber auch gemietete Server und VPN-Endpunkte im Ausland (Niederlande, Frankreich, Dänemark, Schweiz, …). Die Freifunk-Knotenbetreiber hingegen werden zu Teilen des Netzes, so wie die Basisstationen eines Mobilfunknetzes.

Dadurch wird nicht das Recht gebeugt oder eine Grauzone ausgenutzt, sondern nur eine technisch andere Konstellation geschaffen. Als Diensteanbieter tut der Freifunk hier nichts, das die „großen“ Netzbetreiber nicht auch täten.

Wilhelm und Dentaku

1. Stuttgarter Flüchtlingsunterkunft mit Freifunk

Seit vergangenem Freitag wird die Flüchtlingsunterkunft in S-Rohr mit Freifunk versorgt. Dies war relativ kurzfristig durch die Vorarbeit des Stuttgarter Hackerspace shackspace möglich. Dank dem ehrenamtlichen Engagement des shackspace wurde über Spenden bereits ein Internetanschluss finanziert und vor Ort ein Internetcafé eingerichtet. Wie die Stuttgarter Nachrichten berichteten, war das Problem, dass die rund 180 Bewohner nur zu bestimmten Zeiten Zugang zu den vier PCs hatten und dann beaufsichtigt surfen konnten.
Da viele Bewohner über ein WLAN-fähiges Gerät verfügen (z.B. preiswertes Smartphone, gespendete Notebooks), war ein unbeschränkter Zugang zum Internet der logische Schritt. Andrerseits gilt in Deutschland die Störerhaftung und Anschlussinhaber sind im Zweifelsfall haftbar. Dieses Problem kann mit der Freifunk gelöst werden.
Anders als im Zeitungsartikel geschrieben, „verschleiern“ wir keine „Spuren“, sondern schützen Menschen, die kostenfrei ihren Internetzugang teilen. Diesen Aufbau verwenden auch immer mehr kommerzielle Hotspot Betreiber für Gastronomen o.ä. Deshalb sei hier auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Freifunk kein Anonymisierungsdienst ist.

Der Kontakt zum shackspace war schnell aufgebaut, da dort auch unsere monatlichen Treffen stattfinden.

Letztlich waren wir zu sechst und konnten direkt elf Router installieren. Der Großteil der Router wurden von den Freifunkern und Pi gespendet. Die beiden leistungsstärkeren Router TP-Link 1043nd v2 & TP-Link WDR3600 stellen die Verbindung ins Internet her und wurden vom Freundeskreis der Flüchtlingsunterkunft finanziert.

Matze beim Konfigurieren eines Routers
Matze beim Konfigurieren eines Routers

Flächenmäßig konnten mit dieser Installation so gut wie alle Bereiche in den beiden Gebäuden abgedeckt werden. Die Router sind per Funk verbunden (meshen), wodurch keine Netzwerkkabel installiert werden mussten. Allerdings werden vom am weitesten entfernten Router fünf Hops bis zu den beiden Uplink-Nodes im Internetcafé benötigt. Dies und die hohe Anzahl an Benutzer führt dazu, dass man surfen, Kurznachrichten und E-Mails schicken kann. Das schauen von Youtube-Clips ist je nach Standort möglich.
In einer zweiten Runde wird versucht die Konfiguration zu optimieren und durch die Installation eines Outdoorrouters die Anzahl der Hops zu verringern. Eventuell kann sich der Freifunk-Router Betreiber direkt nördlich der Einrichtung melden. Bei Interesse könnte dessen Node in das Mesh eingebunden werden.

Knoten & Mesh in der Arthurstraße
Knoten & Mesh in der Arthurstraße ((Kartendaten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL)

Insgesamt war es eine gelungene Aktion. Vielleicht etwas hemdsärmelig umgesetzt, denn bei drei Routern sind momentan keine Koordinaten eingetragen – dies soll aber in der zweiten Runde geändert werden.
Meist sind zwischen 40 und 50 Endgeräte zeitgleich online.

Wer sich fragt, weshalb wir auch Flüchtlingsheime mit Freifunk versorgen, sollte den Kontakt zu Flüchtlingen aufnehmen und mit diesen Menschen darüber reden, welche Bedeutung es für sie hat. Leon Scherfig, der Autor des oben genannten Zeitungsartikels, hat zu dem Thema auch einen sehr guten Kommentar geschrieben.

Freifunk Stuttgart unterstützt aus diesen Gründen aus vollster Überzeugung solche Projekte. Darüber hinaus machen wir Freifunk nicht nur für Flüchtlinge, sondern für alle! Und das ohne Anmeldung, ohne zeitliche Limitierung und ohne Filterung. Jeder ist eingeladen Freifunk zu benutzen und den eigenen Internetanschluss zu teilen. Je mehr Menschen digitale Gastfreundschaft vorleben, desto höher ist die Chance, dass man vor Ort einen Freifunkknoten findet. Wer teilt gewinnt!

Wie ein Freifunk-Router eingerichtet wird, wird im Wiki erklärt. Bei einem Treffen helfen wir auch bei der Konfiguration.
Gerne unterstützen wir auch andere soziale Einrichtungen (z.B. Obdachlosenheime, Suppenküchen, Jugendhäuser, o.ä.) bei der Installation der Router. Was wir benötigen, ist ein Internetzugang vor Ort oder aus der Nachbarschaft, sowie kompatible Router.

Bei Bedarf einfach melden. Wir helfen gerne weiter oder können bei Einrichtungen auch einen vor Ort Termin machen und konkret erklären, wie das mit dem Freifunk funktioniert 😉

Bereits Ende Juni wird ein weiteres Flüchtlingsheim im Stuttgarter Süden durch das Engagement des dortigen Freundeskreises und Freifunk Stuttgart ans Netz gehen – wir freuen uns!

300 Nodes online

Heute wurde die magische Marke der 300 online Nodes durchbrochen. Somit ist das selbstgesteckte Ziel von 300 online Routern bis zum Kirchentag geschafft 😀

Screenshot der FFS-Karte
Screenshot der FFS-Karte (Kartendaten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL)

Zwischenzeitlich waren gar 305 Freifunk-Router online.
Vielen Dank allen Freifunkerinnen und Freifunkern, die das möglich gemacht haben.
Übrigens bedeutet das, dass seit dem 23.09.2014 (Veröffentlichung der ersten FFS-Firmware auf gluon-Basis) 251 Tage vergangen sind. Somit sind durchschnittlich pro Tag 1,2 Nodes online gegangen.
Selbstverständlich soll das erst der Anfang sein, denn von einem weitestgehend flächendeckendem WLAN in der Innenstadt sind wir noch weit entfernt 😉
Auch für Gastgeber, die Kirchentagsbesucher erwarten, besteht die Möglichkeit noch bis zum 03.06.15 einen Freifunk-Router aufzustellen und somit den Gästen sorgenfrei und unkompliziert einen Zugang zum Internet zu ermöglichen.
Ebenfalls erschien heute in der aktuellen Fraktionszeitschrift „Stadt.Plan“ der Gemeinderatsfraktion „SÖS Linke PluS“ eine Antwort auf einen Artikel in der vorletzeten Ausgabe. In unserer Stellungnahme ist die Rede von 140 online Knoten. Zum heutigen Erscheinungstermin sind also mehr als doppelt so viele Nodes online, als beim Verfassen der Antwort.
Stellt sich nur noch die Frage, wie viele Nodes wir bis zum 23.09.2015 aufstellen können?

PS Für alle Zahlenfreunde, das war der 30. Blogpost 😉

StN: „Stadt will kein WLAN – Kein freies Internet für Flüchtlinge“

Heute erschien in der Onlineausgabe der Stuttgarter Nachtrichten (StN) ein Artikel zur Problematik der in Stuttgart lebenden Flüchtlingen, welche keinen freien Zugang zu Internet haben.
Bereits in der Vergangenheit haben wir berichtet, dass wir sehr gerne behilflich sind, Flüchtlingsunterkünfte mit Freifunk zu versorgen.
Gerade für Flüchtlinge ist es von immenser Bedeutung einen günstigen unbeschränkten Zugang zum Internet zu haben, um mit der Heimat zu kommunizieren, sich zu informieren oder Vokabeln nachzuschlagen. Aktuell ist die Situation für die meisten Flüchtlinge so, dass sie ihr weniges Geld für Prepaid-Karten ausgeben müssen, um Zugang zu mobilen Internet zu bekommen – denn einen Vertrag dürfen sie nicht abschließen. Das Problem dabei ist, dass das Datenvolumen nach kurzer Zeit aufgebraucht ist und somit ein sinnvolles kommunizieren nicht möglich ist.
Aus diesem Grund sind bereits Ende November erste Freundeskreise auf uns zugegangen. Bei unserem Februartreffen waren gar Vertreter von drei verschiedenen Freundeskreisen vor Ort.
Leider gibt es in keiner Stuttgarter Flüchtlingsunterkunft Freifunk, u.a. wegen der im Artikel der StN genannten unberechtigten Befürchtungen.
In Gomadingen auf der schwäbischen Alb gibt es beispielsweise seit über zehn Wochen Freifunk Stuttgart. Möglich wurde dies in Gomadingen, da auf Initiative des Gomadinger Asylkreises ein Internetanschluss in dem ehemaligen Feriendorf aktiviert werden konnte – finanziert durch den Freundeskreis. Außerdem haben weitere Menschen ihren Internetanschluss geteilt. Hier nochmals die Blogartikel vom 20. März2015 und dem 2. April 2015. Seither haben Mitglieder des Gomadinger Asylkreises das Netz weiter ausgebaut, so dass zur Zeit 26 Router betrieben werden, um 90 Menschen mit Freifunk zu versorgen.
Übrigens gab es seither weder in Gomadingen, noch im gesamten Freifunk Netz einen der „befürchteten Vorfälle“. Denn wer etwas illegales im Internet tun möchte, ist definitiv nicht auf ein freies WLAN angewiesen. Diese Personen kennen andere Wege, sich nicht nachvollziehbar im Netz zu bewegen oder verwenden eine anonyme Prepaidkarte. Im übrigen stellt Freifunk kein Anonymisierungsdienst oder ähnliches dar und es muss wohl nicht gesagt werden, dass Freifunk Stuttgart Straftaten nicht unterstützt, sondern im Gegenteil gesetzeskonform bei der Aufklärung von Straftaten mitwirkt – auch wenn wir hoffen, dass dies weiterhin nicht vorkommen wird.

Das Gomadinger Modell zeigt aber, wie es für die öffentliche Hand, Betreiber und die Menschen vor Ort schnell und einfach mit Freifunk ein Zugang zum Internet realisiert werden kann.

Wenn alles klappt, sollte bald eins der Stuttgarter Unterkünfte nach dem Gomadinger Vorbild online gehen. Sprich, der Internetanschluss läuft auf ein Mitglied des Freundeskreises, die Infrastruktur wird von Freifunk gestellt, die Routerhardware ebenfalls vom Freundeskreis.

Wir freuen uns auf einen Dialog mit der Stadt und stellen gerne Freifunk als Lösung vor, um mehr Menschen in Flüchtlingsunterkünften einen einfachen und kostengünstigen Internetzugang zu ermöglichen.

Update: Gestern ist in den Stuttgarter Nachrichten noch ein Artikel zur o.g. Stuttgarter Unterkunft erschienen, die ab Ende Juni mit freiem WLAN versorgt werden soll

Beitrag über Freifunk Stuttgart in STUGGI.TV

Kürzlich war ein Team von STUGGI.TV und die Jugendrätin Amelie Brey zu Gast bei einem Treffen im shackspace.
Dabei wurde Michael für ein Beitrag zur Sendung „Jugendrat aktuell“ interviewt. Die Frage war, wie sieht es aus mit kostenlosem Internet in der Stadt, da ja das Stadtmarketing bis zum Kirchentag vier Standorte errichten wollte. Darüber hinaus wollten sie aber auch Alternativen beziehungsweise Ergänzungen zeigen – also freies WLAN von Freifunk Stuttgart. Wie im Artikel der Stuttgarter Nachrichten angekündigt (siehe Blogpost vom 10.04.2015), ist ja unser Ziel 300 Router (Nodes) bis zum Kirchentag online zu bringen.
Beim Schreiben dieses Blogartikels waren 278 Nodes online 😀
Es fehlen also noch 22 Nodes bis zum 03.06.2015 – das ist sportlich, aber wenn man die Entwicklung (23.09.14 0 Nodes) sieht, ist dies möglich. Also packen wir es an: Verteilt weitere Router, sprecht Nachbarn, Kneipiers, Fitnessstudios, etc. an.

Und ansonsten schaut euch den angekündigten Beitrag von STUGGI.TV an.

Freifunk in den Stuttgarter Nachrichten

Zunächst einmal begrüßen wir herzlich die Leserinnen und Leser der Stuttgarter Nachrichten. Eine Anleitung, wie man einen Freifunkrouter einrichtet und welche Router unterstützt werden, sind in dieser Wiki Seite zu finden. Ansonsten ist bereits kommenden Montag (13.04.) um 19 Uhr unser monatliches Treffen im shackspace, Ulmer Str. 255, S-Wangen. Dort kann beim Einrichten eines Freifunkrouters geholfen werden.
Sollte der kommende Termin zu kurzfristig sein, finden am 11.05. und 08.06 die nächsten Treffen statt, also immer am zweiten Montag des Monats. Alternativ kann auch gerne per E-Mail mit uns Kontakt aufgenommen werden oder über unsere Mailingliste.
Für diejenigen, welche die heutige Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten (StN) nicht gelesen haben, folgende Infos: Die StN widmen uns fast eine ganze Seite und einen kurzen Artikel auf der Titelseite. Online zu finden sind die folgenden Artikel:

Außerdem ist in der Printausgabe eine Infobox, wie man Freifunk nutzen kann und FreifunkerIn werden kann, sowie eine Karte mit den Standorten in der Innenstadt.
Die ganze Karte ist hier zu finden.
Apropos Karte und Statistik, nachdem wir ja „100 Nodes in 100 Tagen“ und „180 Nodes in 180 Tagen“ knapp verfehlt haben, haben wir „200 Nodes in 200 Tagen“ ebenfalls verfehlt – diesmal aber übertroffen 😀
Gestern Abend waren kurzzeitig 201 Freifunkrouter zeitgleich online. Morgen werden seit dem 23.09., der ersten Veröffentlichung der aktuellen technischen Lösung, 200 Tage vergangen sein.

Neu hinzugekommen sind einige Router, z.B. in Heumaden, in Talheim und Mössingen (9 Stück) und seit Mittwoch wird in Vaihingen an der Enz eine Flüchtlingsfamilie mit Freifunk versorgt.

Ansonsten einen sonnigen Start ins Wochenende und auf die nächsten 100 bis zum Kirchentag! 😀

Freifunk Stuttgart im Radio

Am kommenden Mittwoch (das ist der 25. März 2015) bin ich (Dentaku) beim Freien Radio Stuttgart eingeladen, und werde in der Sendung Inforedaktion etwas über Freifunk Stuttgart erzählen. Das ganze wird die Form eines Interviews haben, darum kenne ich noch nicht genau die behandelten Themen, aber vielleicht möchte sich das ja jemand anhören.

Die Sendung kommt um 18:00 und ist in Stuttgart über UKW empfangbar (99,2 MHz) und natürlich auch im Web.