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Freifunk hilft – ein chronologischer Rückblick

Aufmerksam auf das Thema Internetzugang für Flüchtlinge wurden wir Ende November 2014. Ein Aachener Freifunker mit Stuttgarter Wurzeln sprach uns an, dass er gerne für eine Stuttgarter Unterkunft Freifunk einrichten würde. Dabei wurde uns die Notwendigkeit eines freien Internetzugang für asylsuchende Menschen bewusst. Ursprünglicher Plan war es, dass noch im Dezember 2014 ein vom lokalen Freundeskreis finanzierter DSL-Anschluss geschaltet wird. Doch ganz so einfach war es nicht und ist es nicht – auch wenn sich einiges gebessert hat.

Anfang Februar kamen zu einem Treffen weitere Ehrenamtliche aus mehreren Freundes-/Arbeitskreisen mit dem selben Anliegen.
In der Folge nahmen die Ehrenamtlichen aus der Flüchtlingshilfe und wir mit den Trägern und der Stadt Stuttgart Gespräche auf.

Mitte März kam eine weitere Anfrage aus Gomadingen. Nach kurzem E-Mailverkehr und ein paar Telefonaten wurde bereits zwei Wochen später ein von den Ehrenamtlichen finanzierter DSL-Anschluss geschaltet. So dass wir Ende März mit mehreren Freifunkern und viel Hardware vor Ort waren und die erste Flüchtlingsunterkunft mit Freifunk Stuttgart versorgen konnten. In den folgenden Monaten waren wir immer wieder vor Ort und haben das Netz ausgebaut und optimiert – zuletzt im November.

Eine weitere Unterkunft folgte Ende Juni im Stuttgarter Süden (Anfrage der Ehrenamtlichen Anfang Februar). Diese Einrichtung wurde als Pilotprojekt vom Stuttgarter Sozialamt genehmigt. Auch hierbei wurde der DSL-Anschluss und die Hardware vom lokalen Freundeskreis finanziert. Der Anschluss läuft mit Genehmigung des Sozialamtes auf eine Privatperson, die sich im Freundeskreis engagiert. In dieser Unterkunft wird aktuell „nur“ der Gemeinschaftsraum versorgt. Auf Betreiben der Flüchtlinge soll dies bereits im Januar ausgebaut werden. Dieser Ausbau wird mit Spenden finanziert, die die Flüchtlinge durch ein Theaterstück eingenommen haben.

Von da an ging der Ausbau etwas schneller und die Anfragen häuften sich. Vor allem, als Ende Juli der Artikel bei der Flüchtlingshilfe Baden-Württemberg erschien und mittlerweile unsere Initiative auch im „Handbuch für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe“ des Landes Baden-Württembergs empfohlen wird.
Zudem erhielten wir einiges an medialem Interesse, sei es in den Stuttgarter Nachrichten, Stuttgarter Zeitung, Spiegel Online oder in der Süddeutschen Zeitung. Auch dies mündete in deutlich mehr Anfragen von Ehrenamtlichen, sozialen Trägern oder Kommunen.
Diese Entwicklungen machten es auch notwendig, dass sich jemand aus unserer Community zentral um solche Anfragen kümmert.

Bei unserem Treffen im September hat sich Arno Schenk bereit erklärt diese Aufgabe zu übernehmen. Für unsere Community und die asylsuchenden Menschen ein Glücksgriff und der Ausbau nahm rasant an Fahrt auf. Teilweise konnte mit Landkreisen mehrere Unterkunft auf einmal versorgt werden.

Außerdem gab es Routerspenden von TP-Link Deutschland und dem Stuttgarter Unternehmen Software4Professionals GmbH & co. KG. Daneben gab es diverse Spenden von FreifunkerInnen und anderen privaten Initiative, die direkt Unterkünfte im Ausbau unterstützen.

Seit Oktober ist es Dank Unitymedia auch möglich, dass der Internetanschluss vollkommen kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Dies muss im Einzelfall geprüft werden, z.B. ob ein Kabelanschluss vor Ort vorhanden ist , gibt es eine gemeinnützige Organisation auf die der kostenfreie Vertrag laufen kann, etc. Danach wird sehr schnell und unkompliziert der Internetanschluss geschaltet. Dies senkt immens den finanziellen Aufwand für die Freundeskreise und somit die damit verbundenen Hürden. Auf diese Weise konnten mittlerweile bereits 16 Unterkünfte angebunden werden.

Neben diesen Unterkünften werden mittlerweile insgesamt mehr als 45 Unterkünfte versorgt. Die Eingangs erwähnte Unterkunft wird leider immer noch nicht versorgt, da niemand aus dem Umfeld des Freundeskreises gefunden wurde, der einen Internetanschluss auf eigenen Namen buchen würde. Hoffentlich klappt es aber im kommenden Jahr – wir bleiben dran.

Eine erste Anlaufstelle zur Vorgehensweise ist in unseren FAQs zu finden.

Für weitere Fragen steht unser Flüchtlingshilfekoordinator Arno Schenk per E-Mail oder telefonisch 0711/6645781 zur Verfügung.

Neben dem Ausbau in Flüchtlingsunterkünften unterstützen wir gerne soziale Projekte und Einrichtungen aus anderen Bereichen. Sei es in Obdachlosenunterkünften, Altersheimen oder Jugendhäuser. So konnten beispielsweise auch drei Jugendhäuser angebunden werden.

Schöner Nebeneffekt von „Freifunk hilft“ ist, dass viele Ehrenamtliche aus der Flüchtlingshilfe mittlerweile auch aktive FreifunkerInnen sind und die Freifunk Knoten in den Unterkünften oder zu Hause warten. Auf der anderen Seite engagieren sich auch FreifunkerInnnen in den lokalen Freundeskreisen ihrer Gemeinden. Auch dieses Beispiel zeigt, Freifunk verbindet!

In diesem Sinne wünscht Freifunk Stuttgart einen guten Start ins Jahr 2016 – es gibt noch genug zu tun! 😀

2. Stuttgarter Flüchtlingsheim mit Freifunk

Was lange währt, wird endlich gut. Wie im letzten Blogartikel angekündigt, wird nun seit dem 24.06.2015 ein Flüchtlingsheim im Stuttgarter Süden mit Freifunk versorgt.
Möglich gemacht hat dies das Engagement des Freundeskreis Süd, insbesondere von Gido und Reinhard. Beide waren bereits seit längerem auf der Suche den Menschen in der Unterkunft kostengünstig Zugang zum Internet zu ermöglichen ohne rechtliche Bedenken für den Anschlussinhaber. Dank des Artikels im Lift Magazins wurde Reinhard auf Freifunk aufmerksam und prompt sind beide zu unserem Februartreffen im shackspace gekommen.
Dort konnten wir viele Fragen beantworten und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Klar war, für Freifunk ist ein Internetanschluss vor Ort oder aus der Nachbarschaft notwendig. Dieses Problem galt es zu lösen. Nach vielen Gesprächen und diversen Schriftwechseln konnte Gido eine Lösung finden: Der Freundeskreis bekam die Erlaubnis einen DSL-Anschluss installieren zu lassen. Dieser Anschluss sowie der Freifunk-Router wird durch Spenden des Freundeskreises finanziert. Diesen Freifunk Router hat Flip konfiguriert.

Am Mittwoch sollte der Internetanschluss freigeschaltet werden. Nachmittags haben sich dann Gido und Reinhard vom Freundeskeis, sowie Flip und Christoph von den Freifunkern vor Ort getroffen. Gido hat noch den DSL-Router eingerichtet und Flip konnte direkt den Freifunk-Knoten einsöpseln.

Das Ergebnis sah folgendermaßen aus:

Drei glückliche Freifunker (cc-by-nc-nd Reinhard Otter)
Drei glückliche Freifunker (Creative Commons License Reinhard Otter. Dieses Bild steht unter Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License.)

Mit der jetzigen Konfiguration wird der Gemeinschaftsraum und Teile der Unterkünfte versorgt. Bereits am Mittwoch wurde das Angebot dankbar von den Bewohnern angenommen. So dass es auch hier ein Stück digitale Gastfreundschaft angekommen ist.

Unser neuer Aufsteller "Digitale Gastfreundschaft"
Unser neuer Aufsteller „Digitale Gastfreundschaft“

Über einen weiteren Ausbau des Netzes wird nachgedacht, damit die Flüchtlinge auch in ihren Zimmern das Freifunk-Netz nutzen können. Hierzu wäre allerdings mehr Bandbreite sinnvoll. Es gibt bereits Überlegungen der Bewohner, Teile des eingesparten Geld für mobiles Internet zu nutzen und in mehr Bandbreite und Freifunk-Knoten zu investieren. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass direkte Nachbarn etwas Bandbreite via Freifunk teilen.
Wer mehr Informationen zur Arbeit des Freundeskreises und zu deren WLAN-Projekt mit Freifunk haben möchte oder ein Teil seines Internets zur Verfügung stellen hat, hat morgen dem 27.06.2015 auf dem Heusteigviertel Straßenfest Gelegenheit dazu. Der Freundeskreis Süd wird dort Höhe Mozartstraße 32 von 13-18 Uhr mit einen Infostand vertreten sein. Vor Ort wird temporär ein mobiler Freifunk-Zugang vorhanden sein.

Diese Lösung zeigt, dass es ähnlich wie in Gomadingen auch in Stuttgart funktionieren kann. Also durch eine Privatinitiative kann ein DSL-Anschluss sowie die Hardware finanziert werden und mit der Freifunk-Technologie der Zugang ins Netz risikolos ermöglicht werden. Dauerhaft wäre es natürlich schön, wenn sich von politischer Seite etwas ändern würde, dass solche Konstrukte nicht mehr notwendig sind. Doch bis dahin kann diese Einrichtung hoffentlich als Modell für weitere Stuttgarter Flüchtlingsunterkünfte dienen.

1. Stuttgarter Flüchtlingsunterkunft mit Freifunk

Seit vergangenem Freitag wird die Flüchtlingsunterkunft in S-Rohr mit Freifunk versorgt. Dies war relativ kurzfristig durch die Vorarbeit des Stuttgarter Hackerspace shackspace möglich. Dank dem ehrenamtlichen Engagement des shackspace wurde über Spenden bereits ein Internetanschluss finanziert und vor Ort ein Internetcafé eingerichtet. Wie die Stuttgarter Nachrichten berichteten, war das Problem, dass die rund 180 Bewohner nur zu bestimmten Zeiten Zugang zu den vier PCs hatten und dann beaufsichtigt surfen konnten.
Da viele Bewohner über ein WLAN-fähiges Gerät verfügen (z.B. preiswertes Smartphone, gespendete Notebooks), war ein unbeschränkter Zugang zum Internet der logische Schritt. Andrerseits gilt in Deutschland die Störerhaftung und Anschlussinhaber sind im Zweifelsfall haftbar. Dieses Problem kann mit der Freifunk gelöst werden.
Anders als im Zeitungsartikel geschrieben, „verschleiern“ wir keine „Spuren“, sondern schützen Menschen, die kostenfrei ihren Internetzugang teilen. Diesen Aufbau verwenden auch immer mehr kommerzielle Hotspot Betreiber für Gastronomen o.ä. Deshalb sei hier auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Freifunk kein Anonymisierungsdienst ist.

Der Kontakt zum shackspace war schnell aufgebaut, da dort auch unsere monatlichen Treffen stattfinden.

Letztlich waren wir zu sechst und konnten direkt elf Router installieren. Der Großteil der Router wurden von den Freifunkern und Pi gespendet. Die beiden leistungsstärkeren Router TP-Link 1043nd v2 & TP-Link WDR3600 stellen die Verbindung ins Internet her und wurden vom Freundeskreis der Flüchtlingsunterkunft finanziert.

Matze beim Konfigurieren eines Routers
Matze beim Konfigurieren eines Routers

Flächenmäßig konnten mit dieser Installation so gut wie alle Bereiche in den beiden Gebäuden abgedeckt werden. Die Router sind per Funk verbunden (meshen), wodurch keine Netzwerkkabel installiert werden mussten. Allerdings werden vom am weitesten entfernten Router fünf Hops bis zu den beiden Uplink-Nodes im Internetcafé benötigt. Dies und die hohe Anzahl an Benutzer führt dazu, dass man surfen, Kurznachrichten und E-Mails schicken kann. Das schauen von Youtube-Clips ist je nach Standort möglich.
In einer zweiten Runde wird versucht die Konfiguration zu optimieren und durch die Installation eines Outdoorrouters die Anzahl der Hops zu verringern. Eventuell kann sich der Freifunk-Router Betreiber direkt nördlich der Einrichtung melden. Bei Interesse könnte dessen Node in das Mesh eingebunden werden.

Knoten & Mesh in der Arthurstraße
Knoten & Mesh in der Arthurstraße ((Kartendaten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL)

Insgesamt war es eine gelungene Aktion. Vielleicht etwas hemdsärmelig umgesetzt, denn bei drei Routern sind momentan keine Koordinaten eingetragen – dies soll aber in der zweiten Runde geändert werden.
Meist sind zwischen 40 und 50 Endgeräte zeitgleich online.

Wer sich fragt, weshalb wir auch Flüchtlingsheime mit Freifunk versorgen, sollte den Kontakt zu Flüchtlingen aufnehmen und mit diesen Menschen darüber reden, welche Bedeutung es für sie hat. Leon Scherfig, der Autor des oben genannten Zeitungsartikels, hat zu dem Thema auch einen sehr guten Kommentar geschrieben.

Freifunk Stuttgart unterstützt aus diesen Gründen aus vollster Überzeugung solche Projekte. Darüber hinaus machen wir Freifunk nicht nur für Flüchtlinge, sondern für alle! Und das ohne Anmeldung, ohne zeitliche Limitierung und ohne Filterung. Jeder ist eingeladen Freifunk zu benutzen und den eigenen Internetanschluss zu teilen. Je mehr Menschen digitale Gastfreundschaft vorleben, desto höher ist die Chance, dass man vor Ort einen Freifunkknoten findet. Wer teilt gewinnt!

Wie ein Freifunk-Router eingerichtet wird, wird im Wiki erklärt. Bei einem Treffen helfen wir auch bei der Konfiguration.
Gerne unterstützen wir auch andere soziale Einrichtungen (z.B. Obdachlosenheime, Suppenküchen, Jugendhäuser, o.ä.) bei der Installation der Router. Was wir benötigen, ist ein Internetzugang vor Ort oder aus der Nachbarschaft, sowie kompatible Router.

Bei Bedarf einfach melden. Wir helfen gerne weiter oder können bei Einrichtungen auch einen vor Ort Termin machen und konkret erklären, wie das mit dem Freifunk funktioniert 😉

Bereits Ende Juni wird ein weiteres Flüchtlingsheim im Stuttgarter Süden durch das Engagement des dortigen Freundeskreises und Freifunk Stuttgart ans Netz gehen – wir freuen uns!

StN: „Stadt will kein WLAN – Kein freies Internet für Flüchtlinge“

Heute erschien in der Onlineausgabe der Stuttgarter Nachtrichten (StN) ein Artikel zur Problematik der in Stuttgart lebenden Flüchtlingen, welche keinen freien Zugang zu Internet haben.
Bereits in der Vergangenheit haben wir berichtet, dass wir sehr gerne behilflich sind, Flüchtlingsunterkünfte mit Freifunk zu versorgen.
Gerade für Flüchtlinge ist es von immenser Bedeutung einen günstigen unbeschränkten Zugang zum Internet zu haben, um mit der Heimat zu kommunizieren, sich zu informieren oder Vokabeln nachzuschlagen. Aktuell ist die Situation für die meisten Flüchtlinge so, dass sie ihr weniges Geld für Prepaid-Karten ausgeben müssen, um Zugang zu mobilen Internet zu bekommen – denn einen Vertrag dürfen sie nicht abschließen. Das Problem dabei ist, dass das Datenvolumen nach kurzer Zeit aufgebraucht ist und somit ein sinnvolles kommunizieren nicht möglich ist.
Aus diesem Grund sind bereits Ende November erste Freundeskreise auf uns zugegangen. Bei unserem Februartreffen waren gar Vertreter von drei verschiedenen Freundeskreisen vor Ort.
Leider gibt es in keiner Stuttgarter Flüchtlingsunterkunft Freifunk, u.a. wegen der im Artikel der StN genannten unberechtigten Befürchtungen.
In Gomadingen auf der schwäbischen Alb gibt es beispielsweise seit über zehn Wochen Freifunk Stuttgart. Möglich wurde dies in Gomadingen, da auf Initiative des Gomadinger Asylkreises ein Internetanschluss in dem ehemaligen Feriendorf aktiviert werden konnte – finanziert durch den Freundeskreis. Außerdem haben weitere Menschen ihren Internetanschluss geteilt. Hier nochmals die Blogartikel vom 20. März2015 und dem 2. April 2015. Seither haben Mitglieder des Gomadinger Asylkreises das Netz weiter ausgebaut, so dass zur Zeit 26 Router betrieben werden, um 90 Menschen mit Freifunk zu versorgen.
Übrigens gab es seither weder in Gomadingen, noch im gesamten Freifunk Netz einen der „befürchteten Vorfälle“. Denn wer etwas illegales im Internet tun möchte, ist definitiv nicht auf ein freies WLAN angewiesen. Diese Personen kennen andere Wege, sich nicht nachvollziehbar im Netz zu bewegen oder verwenden eine anonyme Prepaidkarte. Im übrigen stellt Freifunk kein Anonymisierungsdienst oder ähnliches dar und es muss wohl nicht gesagt werden, dass Freifunk Stuttgart Straftaten nicht unterstützt, sondern im Gegenteil gesetzeskonform bei der Aufklärung von Straftaten mitwirkt – auch wenn wir hoffen, dass dies weiterhin nicht vorkommen wird.

Das Gomadinger Modell zeigt aber, wie es für die öffentliche Hand, Betreiber und die Menschen vor Ort schnell und einfach mit Freifunk ein Zugang zum Internet realisiert werden kann.

Wenn alles klappt, sollte bald eins der Stuttgarter Unterkünfte nach dem Gomadinger Vorbild online gehen. Sprich, der Internetanschluss läuft auf ein Mitglied des Freundeskreises, die Infrastruktur wird von Freifunk gestellt, die Routerhardware ebenfalls vom Freundeskreis.

Wir freuen uns auf einen Dialog mit der Stadt und stellen gerne Freifunk als Lösung vor, um mehr Menschen in Flüchtlingsunterkünften einen einfachen und kostengünstigen Internetzugang zu ermöglichen.

Update: Gestern ist in den Stuttgarter Nachrichten noch ein Artikel zur o.g. Stuttgarter Unterkunft erschienen, die ab Ende Juni mit freiem WLAN versorgt werden soll

Beitrag über Freifunk Stuttgart in STUGGI.TV

Kürzlich war ein Team von STUGGI.TV und die Jugendrätin Amelie Brey zu Gast bei einem Treffen im shackspace.
Dabei wurde Michael für ein Beitrag zur Sendung „Jugendrat aktuell“ interviewt. Die Frage war, wie sieht es aus mit kostenlosem Internet in der Stadt, da ja das Stadtmarketing bis zum Kirchentag vier Standorte errichten wollte. Darüber hinaus wollten sie aber auch Alternativen beziehungsweise Ergänzungen zeigen – also freies WLAN von Freifunk Stuttgart. Wie im Artikel der Stuttgarter Nachrichten angekündigt (siehe Blogpost vom 10.04.2015), ist ja unser Ziel 300 Router (Nodes) bis zum Kirchentag online zu bringen.
Beim Schreiben dieses Blogartikels waren 278 Nodes online 😀
Es fehlen also noch 22 Nodes bis zum 03.06.2015 – das ist sportlich, aber wenn man die Entwicklung (23.09.14 0 Nodes) sieht, ist dies möglich. Also packen wir es an: Verteilt weitere Router, sprecht Nachbarn, Kneipiers, Fitnessstudios, etc. an.

Und ansonsten schaut euch den angekündigten Beitrag von STUGGI.TV an.