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23.09.2015 – ein Jahr Gluon-Firmware in Stuttgart

Gestern Abend gab es mal wieder eine schöne Gelegenheit, um sich im lockeren Rahmen zu Treffen und gemeinsam anzustoßen.

Tequila Bar: Bier, gratis Tequila und natürlich Freifunk
Tequila Bar: Bier, gratis Tequila und natürlich Freifunk 😀

Der Grund dafür war, dass Leonard am 23.09.2014 die erste Stuttgarter Firmware auf Gluon-Basis veröffentlicht hat.
Gluon selbst ist eine spezielle openWRT-Distribution, die bundesweit von Freifunkern entwickelt und mittlerweile von sehr vielen Freifunk Communities eingesetzt wird. Mit dieser Firmware ist es relativ simpel einen kompatiblen Router zu flashen und zu konfigurieren.
In den vergangenen 365 Tagen haben das auch sehr viele Menschen erfolgreich geschafft. Allein gestern Abend waren 511 Knoten online (vor einem Jahr 0 Stück auf Gluon-Basis). Auch bei den zeitgleich verbundenen Endgeräten hatten wir passend zum Geburtstag erstmals mehr als 1200 Stück.

Anders ausgedrückt bedeutet das, dass in den letzten 12 Monaten 1,4 Freifunkknoten/Tag online gegangen sind – bei den letzten 100 Knoten waren es gar über 2 Knoten/Tag 😀

Dafür allen FreifunkerInnnen ein herzliches Dankeschön, denn ohne die einzelnen Menschen, die diese Knoten betreiben, wäre Freifunk nicht möglich!

Aus diesem Anlass waren wir in der Tequila Bar in der Friedrichstraße (siehe Foto), wo es zu jedem Bier nicht nur einen Tequila gibt, sondern seit drei Monaten auch Freifunk! Eingeladen hatten wir über unsere Mailingliste und es kamen – unter der Woche – 12 Freifunker zusammen. Es war ein sehr schöner Abend, bei dem nicht nur über Freifunk gesprochen wurde und es sich wieder einmal gezeigt hat, dass Freifunk verbindet.

Wer mehr über Freifunk und dezentrale Netze in Bürgerhand erfahren möchte, hat bereits morgen Abend die Möglichkeit zu unserem Vortrag im Rahmen der Fellbacher Weltwochen zu gehen. Wie berichtet beginnt der Vortrag um 19 Uhr im Jugendhaus blueU. Wer möchte, kann ein Notebook und einen kompatiblen Router mitbringen, der direkt im anschließenden Workshop gemeinsam eingerichtet wird. Über zahlreiche Interessierte freuen wir uns!

Fellbacher Weltwochen

Die 2. Fellbacher Weltwochen stehen vor der Tür. Vom 11.09. bis 30.10. finden zahlreiche Veranstaltungen rund um die Themen Nachhaltigkeit, Shareconomy, Gerechtigkeit oder soziale Verantwortung statt.

Plakat der Weltwochen
Plakat der Weltwochen

Am 25.09.2015 gibt es im Fellbacher Jugendhaus BlueU einen Vortrag über offene Bürgernetze am Beispiel von Freifunk Stuttgart. Im Anschluss kann in einem Workshop ein eigener Freifunk-Knoten eingerichtet werden. Hierzu einen kompatiblen Router und am besten ein Notebook mitbringen, um gemeinsam die Geräte einzurichten.

Also save the date, Beginn der Veranstaltung ist 19 Uhr. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und neue FreifunkerInnen! Vielen Dank an das Jugendhaus BlueU für das Bereitstellen der Räume!

PS Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Augen auf beim Routerkauf

Bereits beim letzten Treffen wurde thematisiert, dass bei Großhändlern einige aktuell unterstützte Router nicht mehr zu haben sind. Teils gibt es eine neue Versionsnummer, teils wird die Gerätereihe komplett ersetzt. Zu den betroffenen Geräten gibt es neue Erkenntnisse teilweise direkt von TP-Link Deutschland.
Die Dualbandrouter TP-Link WDR3500, WDR3600 und WDR4300 sind EOL, also End of Life und somit am Ende ihres Produktlebenszyklus. Von dieser erfolgreichen Reihe wird es keine direkten Nachfolger geben, sondern durch die TP-Link Archer C Reihe ersetzt. Diese Geräte werden bereits von openWRT unterstützt. Dies ist Voraussetzung dafür, dass sie überhaupt von der Freifunkfirmware gluon unterstützt werden können. Dennoch befinden sich Geräte dieser Reihe in einem frühen experimentellen Stadium, da es noch Probleme mit dem Meshing im 5 GHz-Bereich gibt. Deshalb der Hinweis: Es gibt aktuell von Freifunk Stuttgart KEINE Firmwareimages für diese Geräte.
Noch ist der WDR3600 im Einzelhandel zu haben und kann selbstverständlich weiterhin verwendet werden, aber die Preise zogen in den letzten Wochen bereits ordentlich an.
Der TP-Link WR841n(d) wird laut TP-Link weiterhin verfügbar sein. Von diesem Gerät werden etliche Versionen von Freifunk Stuttgart unterstützt. Die aktuelle Hardwareversion ist die Version 9. Anscheinend soll es eine neue Version 10 geben. Leider wurde dieses Gerät noch nicht in der freien Wildbahn gesichtet, aber wie es aussieht, gibt es kaum/keine Unterschiede zur Version 9. Dennoch empfehlen wir beim Kauf darauf zu achten, Geräte mit der Hardwareversion 9 oder kleiner zu erwerben.
Selbes gilt für den TP-Link 1043nd v2, der bald durch den v3 ersetzt werden soll. Achtet auch hier darauf, nur die aktuell sicher unterstützte Version 2 zu erwerben, es sei denn, ihr wollt es testen. Sollte jemand die neue Version haben, sind wir an Erfahrungen stark interessiert bzw. würden diese Router gerne testen und erfahren, wo man die neue Geräteversion bereits erwerben kann.
Wie gesagt gab es noch keinen Fall, aber bevor es zu einem Fehlkauf kommt, möchten wir hiermit frühzeitig darauf hinweisen. Sobald wir näheres wissen, werden wir die euch hier informieren.

Ansonsten gibt es ein neues Beta-Image für eine virtuelle Maschine kvm. Dies kann bei größeren Setups interessant sein, oder für Menschen, die bereits einen kvm-Server am Laufen haben und über eine weitere Instanz mehrere Freifunk-Knoten bzw. Accesspoints per LAN anbinden wollen und einen besseren Datendurchsatz zu unseren Gateways erhalten wollen. Dieses Firmwareimage sollte zwar stabil laufen, wurde aber noch nicht ausreichend getestet, weshalb es eine Beta-Version ist. Über Feedback freuen wir uns.

Alle unterstützten Router könnt ihr in unseren FAQs finden. Bei Fragen könnt ihr euch gerne an unsere Mailingliste wenden.

Update 14:15:TP-Link Deutschland hat via Twitter mitgeteilt, dass beim TP-Link 1043nd v3 Chipsatz und Flash-Speicher gleich bleiben, womit auch die neue Version problemlos unterstützt werden sollten. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte vorerst darauf geachtet werden, noch die Version 2 zu erwerben.

Freifunkknoten leichter finden

Viele kennen bereits unsere Freifunkkarte. Dennoch kommen manchmal Fragen, wie man den nächsten Freifunkknoten am besten finden kann. Dies soll mit diesem Artikel geklärt werden, zumal es mehrere Möglichkeiten gibt:

Unsere eigene Stuttgarter Freifunkkarte, welche von Flip entwickelt wurde:

<a href="http://karte.freifunk-stuttgart.de">karte.freifunk-stuttgart.de</a> (Kartendaten von <a href="http://www.openstreetmap.org/">OpenStreetMap</a> – Veröffentlicht unter <a href="http://opendatacommons.org/licenses/odbl/">ODbL</a>)
karte.freifunk-stuttgart.de (Kartendaten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL)

Bei dieser Karte werden je nach Zoomstufe die einzelnen Knoten zusammengezogen. Fährt man mit dem Mauszeiger über einen einzlenen Knoten, so bekommt man den Namen und die Anzahl aktuell verbundener Clients angezeigt.
Wenn man den „Mesh“ Button oben rechts drückt, werden die Mesh-Verbindungen der einzelnen Router dargestellt. Ebenso können dort die offline Nodes angezeigt werden.
Links oben ist ein kleiner, unscheinbarer, schwarzer Button mit weißem Kreuz. Wird dieser geklickt, werden beim nächsten Klick auf die Karte die Koordinaten angezeigt. Dies ist sehr hilfreich beim Konfigurieren eines neuen Knotens.
In der Kopfleiste verbirgt sich unter dem Reiter Node List alle Freifunk Stuttgart Router (offline und online, mit und ohne Koordinaten). Die Sortierung kann nach jeder Spalte geänder werden und aufgrund des Knotennamens kann gefiltert werden. In der letzten Spalte wird das derzeit verwedete Gateway angezeigt. Dies kann hilfreich sein, um Probleme zu finden.
Unter dem Reiter Statistik kann man für die letzten 90 Tage bzw. 24 Stunden sehen, wie viele Nodes registriert waren, wie viele davon online waren und wie viele Endgeräte verbunden waren. Angezeigt wird jeweils der Höchstwert, der in dieser Periode zeitgleich gemessen wurde.

Eine weitere Karte ist der Meshviewer. Viele Communities verwenden den Meshviewer zur Darstellung ihrer Knoten:

<a href="map.freifunk-stuttgart.de"> Meshviewer</a> (Kartendaten von <a href="http://www.openstreetmap.org/">OpenStreetMap</a> – Veröffentlicht unter <a href="http://opendatacommons.org/licenses/odbl/">ODbL</a>)
Meshviewer (Kartendaten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL)

Der Meshviewer zieht die Knoten beim Herauszommen nicht zusammen und zeigt auch immer kürzlich offline gegangene Knoten an. Ebenso werden immer die Meshverbindungen angezeigt. Auch Clients werden direkt um den Knoten herum mit Punkten dargestellt.
Auf der linken Seite oben findet sich ein Button mit drei Punkten, die miteinander verbunden sind. Drückt man hier drauf, so wechselt der Modus der Karte in eine Wolke aller Knoten, Clients und Mesh-Verbindungen.
Durch Klicken auf einen Knoten werden links weitere Informationen eingeblendet, beispielsweise die Knoten-Statistik sowie die Statusseite zum jeweiligen Knoten sowie die Anzeige, welche Knoten verbunden sind. Dies ist jedoch nur innerhalb des Freifunk Stuttgart Netzes sichtbar. Des weiteren liefert Meshviewer Daten wie die Uptime, die längsten Meshlinks und welche Knote neu online oder offline gegangen sind. Viel mehr Details also, dafür etwas unübersichtlicher. Aber mehr als spannend, gerade für Nodebetreiber.

Für iOS gibt es schon länger eine App, für Android seit kurzem. Beide Apps werden derzeit zügig weiterentwickelt und es sind viele Communities bundesweit hinterlegt.

Wer eine Community sucht oder einen schnellen Überblick, welche Freifunk Community derzeit wie viele Knoten hat, findet dies unter freifunk.net. Demzufolge haben wir Stand heute insgesamt 16.526 Freifunkknoten – im Februar waren es noch rund 11.000.

Firmware Update erfolgreich ausgerollt

Letzte Nacht wurde nach mehrwöchigen Tests die neue stable Firmware ausgerollt. Bereits 310 Nodes haben das Update erfolgreich installiert. Die anderen Online-Knoten laufen entweder mit Beta-Firmware oder haben das Auto-Update deaktiviert.
Unsere Firmware basiert jetzt auf dem aktuellen Gluon v2015.1.1. Gluon ist eine von Freifunkern entwickelte OpenWRT-Distribution, welche in Stuttgart seit dem 23.09.2014 aktiv eingesetzt wird. Mit dieser Gluon Version wurde unter anderem behoben, dass durch versehentliches Drücken von mehr als 5 Sekunden des Resetknopfes die Einstellungen des Nodes verloren gingen. Dies kam in der Vergangenheit hin und wieder vor, wenn man in den Konfigurationsmodus gelangen wollte, wozu man den Resetknopf solange drücken muss, bis alle LEDs einmal gleichzeitig aufleuchten.
Außerdem kann jetzt Mesh-On-LAN im Konfigurationsmodus aktiviert werden. Seither ging dies nur per SSH. Das ist nicht nur bequemer, sondern hat auch den Vorteil, dass diese Einstellung Updates übersteht, was seither nicht der Fall war.
Außerdem werden ein paar weitere Geräte unterstützt. Wer manuell updaten möchte, findet hier die Sysupgrade-Images. Wer neu flasht findet hier das passende Factory-Image

Weitere Änderungen sind, dass sich Nodes standardmäßig nur noch mit einem Gateway per Fastd-VPN verbinden. Dies hat den Vorteil, dass das Grundrauschen nur einmal übertragen wird. Dies ist vor allem für Gebiete merkbar, in denen die digitale Offensive der Bundesregierung noch nicht ankam und dementsprechend wenig Bandbreite zur Verfügung steht.
Last but not least unterstützt der Konfigurationsmodus jetzt auch eine englische Lokalisierung. Heißt, dass abhängig der Browsereinstellungen automatisch deutsch oder englisch gewählt wird.

Übrigens: bis zum Update hatten einige Router eine Uptime von 75 Tagen. Diese Geräte sind also seit dem letzten Update stabil durchgelaufen.

Sollten Fragen auftauchen, dann am besten an die Mailingliste wenden oder zum Treffen am Montag gehen.

1. Stuttgarter Flüchtlingsunterkunft mit Freifunk

Seit vergangenem Freitag wird die Flüchtlingsunterkunft in S-Rohr mit Freifunk versorgt. Dies war relativ kurzfristig durch die Vorarbeit des Stuttgarter Hackerspace shackspace möglich. Dank dem ehrenamtlichen Engagement des shackspace wurde über Spenden bereits ein Internetanschluss finanziert und vor Ort ein Internetcafé eingerichtet. Wie die Stuttgarter Nachrichten berichteten, war das Problem, dass die rund 180 Bewohner nur zu bestimmten Zeiten Zugang zu den vier PCs hatten und dann beaufsichtigt surfen konnten.
Da viele Bewohner über ein WLAN-fähiges Gerät verfügen (z.B. preiswertes Smartphone, gespendete Notebooks), war ein unbeschränkter Zugang zum Internet der logische Schritt. Andrerseits gilt in Deutschland die Störerhaftung und Anschlussinhaber sind im Zweifelsfall haftbar. Dieses Problem kann mit der Freifunk gelöst werden.
Anders als im Zeitungsartikel geschrieben, „verschleiern“ wir keine „Spuren“, sondern schützen Menschen, die kostenfrei ihren Internetzugang teilen. Diesen Aufbau verwenden auch immer mehr kommerzielle Hotspot Betreiber für Gastronomen o.ä. Deshalb sei hier auch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Freifunk kein Anonymisierungsdienst ist.

Der Kontakt zum shackspace war schnell aufgebaut, da dort auch unsere monatlichen Treffen stattfinden.

Letztlich waren wir zu sechst und konnten direkt elf Router installieren. Der Großteil der Router wurden von den Freifunkern und Pi gespendet. Die beiden leistungsstärkeren Router TP-Link 1043nd v2 & TP-Link WDR3600 stellen die Verbindung ins Internet her und wurden vom Freundeskreis der Flüchtlingsunterkunft finanziert.

Matze beim Konfigurieren eines Routers
Matze beim Konfigurieren eines Routers

Flächenmäßig konnten mit dieser Installation so gut wie alle Bereiche in den beiden Gebäuden abgedeckt werden. Die Router sind per Funk verbunden (meshen), wodurch keine Netzwerkkabel installiert werden mussten. Allerdings werden vom am weitesten entfernten Router fünf Hops bis zu den beiden Uplink-Nodes im Internetcafé benötigt. Dies und die hohe Anzahl an Benutzer führt dazu, dass man surfen, Kurznachrichten und E-Mails schicken kann. Das schauen von Youtube-Clips ist je nach Standort möglich.
In einer zweiten Runde wird versucht die Konfiguration zu optimieren und durch die Installation eines Outdoorrouters die Anzahl der Hops zu verringern. Eventuell kann sich der Freifunk-Router Betreiber direkt nördlich der Einrichtung melden. Bei Interesse könnte dessen Node in das Mesh eingebunden werden.

Knoten & Mesh in der Arthurstraße
Knoten & Mesh in der Arthurstraße ((Kartendaten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL)

Insgesamt war es eine gelungene Aktion. Vielleicht etwas hemdsärmelig umgesetzt, denn bei drei Routern sind momentan keine Koordinaten eingetragen – dies soll aber in der zweiten Runde geändert werden.
Meist sind zwischen 40 und 50 Endgeräte zeitgleich online.

Wer sich fragt, weshalb wir auch Flüchtlingsheime mit Freifunk versorgen, sollte den Kontakt zu Flüchtlingen aufnehmen und mit diesen Menschen darüber reden, welche Bedeutung es für sie hat. Leon Scherfig, der Autor des oben genannten Zeitungsartikels, hat zu dem Thema auch einen sehr guten Kommentar geschrieben.

Freifunk Stuttgart unterstützt aus diesen Gründen aus vollster Überzeugung solche Projekte. Darüber hinaus machen wir Freifunk nicht nur für Flüchtlinge, sondern für alle! Und das ohne Anmeldung, ohne zeitliche Limitierung und ohne Filterung. Jeder ist eingeladen Freifunk zu benutzen und den eigenen Internetanschluss zu teilen. Je mehr Menschen digitale Gastfreundschaft vorleben, desto höher ist die Chance, dass man vor Ort einen Freifunkknoten findet. Wer teilt gewinnt!

Wie ein Freifunk-Router eingerichtet wird, wird im Wiki erklärt. Bei einem Treffen helfen wir auch bei der Konfiguration.
Gerne unterstützen wir auch andere soziale Einrichtungen (z.B. Obdachlosenheime, Suppenküchen, Jugendhäuser, o.ä.) bei der Installation der Router. Was wir benötigen, ist ein Internetzugang vor Ort oder aus der Nachbarschaft, sowie kompatible Router.

Bei Bedarf einfach melden. Wir helfen gerne weiter oder können bei Einrichtungen auch einen vor Ort Termin machen und konkret erklären, wie das mit dem Freifunk funktioniert 😉

Bereits Ende Juni wird ein weiteres Flüchtlingsheim im Stuttgarter Süden durch das Engagement des dortigen Freundeskreises und Freifunk Stuttgart ans Netz gehen – wir freuen uns!

Treffen 11.05.2015

Kurze Erinnerung an das Monatstreffen morgen um 19 Uhr im shackspace, Ulmer Str. 255, S-Wangen.
Eingeladen sind alle Interessierten, FreifunkerInnen, Vereinsmitglieder und solche die es werden wollen.

Wir haben wieder einige Punkte auf der Tagesordnung. Beispielsweise ein kurzer Bericht von der dauerhaften Freifunk-Installation im Literaturhaus.
Ebenso vom Flash in den Mai, wo nicht nur feurig gegrillt wurde,

Matze am Grill
Matze am Grill

sondern rund 20 Nodes eingerichtet wurden und insgesamt bis zu 50 Leute vor im und um den shackspace waren.

Weiter wird über neue Entwicklungen bei den Flüchtlingsunterkünften, die mit Freifunk Stuttgart versorgt werden bzw. versorgt werden sollen.

Ebenso wird der e.V. Thema sein: Nach der erfolgreichen Eintragung wurde nun ein Konto eröffent und somit können Mitgliedsbeiträge eingezogen werden. Wer möchte kann auch vor Ort Vereinsmitglied werden.

Und noch einige weitere Themen. Ihr seht es wird wieder einiges zu besprechen geben. Wer möchte kann auch gerne kompatible Hardware mitbringen und es wird beim Einrichten des Freifunk-Routers geholfen.

Über eine zahlreiche Teilnahme freuen wir uns! Wie immer kann man auch wieder Aufkleber bekommen.

PS Diese Woche waren erstmals zeitgleich über 250 Router und 700 Clients online. Für die 300 bis zum Kirchentag muss also noch was getan werden, aber es ist durchaus realistisch. 😀

Flash in den Mai

Update: Wettertechnisch haben wir noch richtiges Aprilwetter, so dass für morgen 18 Uhr die Wahrscheinlichkeit bei 50% liegt, dass es regnet. Dies bedeutet für die Verpflegung, dass auf alle Fälle Pizza bestellt werden kann. Sieht es dann gut aus, kann man sich auch kurzfristig bei Supermärkten in der Nähe Grillgut und gemeinsam etwas Grillkohle beschaffen. Wer sagt Pizza kommt mir nicht in die Tüte, kann sich auch auf Grillgut festlegen und dieses Notfalls in der Pfanne zubereiten. Und könnte ich hier jetzt ’ne klare Ansage machen wäre es doch auch langweilig 😉

Kommenden Donnerstag wollen wir gemeinsam in den Mai feiern. Der shackspace (Ulmer Str. 255, S-Wangen) stellt uns großzügiger Weise Räumlichkeiten und Infrastruktur zur Verfügung. Wir müssen dafür nichts bezahlen, eine kleine Spende vor Ort ist aber gerne gesehen.
Wir werden einige Router flashen, also kompatible Geräte mitbringen. Außerdem besteht die Möglichkeit FreifunkerInnen in lockerer Runde kennezulernen, sich auszutauschen und einfach den Abend zu genießen.
Wir starten um 18 Uhr und es besteht die Möglichkeit zu grillen (bei schlechtem Wetter bestellen wir Pizza).
Neben Routern solltet ihr Grillgut mitbringen. Mate gibt es ausreichend vor Ort. Andere Getränke bitte selbst organisieren. Hinweis: Harte Alkoholika sind untersagt und nicht erwünscht.
Um etwas den Überblick zu behalten, wäre es gut, ihr tragt euch in die Doodle-Umfrage ein. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen und einen schönen Abend.

Freifunk in den Stuttgarter Nachrichten

Zunächst einmal begrüßen wir herzlich die Leserinnen und Leser der Stuttgarter Nachrichten. Eine Anleitung, wie man einen Freifunkrouter einrichtet und welche Router unterstützt werden, sind in dieser Wiki Seite zu finden. Ansonsten ist bereits kommenden Montag (13.04.) um 19 Uhr unser monatliches Treffen im shackspace, Ulmer Str. 255, S-Wangen. Dort kann beim Einrichten eines Freifunkrouters geholfen werden.
Sollte der kommende Termin zu kurzfristig sein, finden am 11.05. und 08.06 die nächsten Treffen statt, also immer am zweiten Montag des Monats. Alternativ kann auch gerne per E-Mail mit uns Kontakt aufgenommen werden oder über unsere Mailingliste.
Für diejenigen, welche die heutige Ausgabe der Stuttgarter Nachrichten (StN) nicht gelesen haben, folgende Infos: Die StN widmen uns fast eine ganze Seite und einen kurzen Artikel auf der Titelseite. Online zu finden sind die folgenden Artikel:

Außerdem ist in der Printausgabe eine Infobox, wie man Freifunk nutzen kann und FreifunkerIn werden kann, sowie eine Karte mit den Standorten in der Innenstadt.
Die ganze Karte ist hier zu finden.
Apropos Karte und Statistik, nachdem wir ja „100 Nodes in 100 Tagen“ und „180 Nodes in 180 Tagen“ knapp verfehlt haben, haben wir „200 Nodes in 200 Tagen“ ebenfalls verfehlt – diesmal aber übertroffen 😀
Gestern Abend waren kurzzeitig 201 Freifunkrouter zeitgleich online. Morgen werden seit dem 23.09., der ersten Veröffentlichung der aktuellen technischen Lösung, 200 Tage vergangen sein.

Neu hinzugekommen sind einige Router, z.B. in Heumaden, in Talheim und Mössingen (9 Stück) und seit Mittwoch wird in Vaihingen an der Enz eine Flüchtlingsfamilie mit Freifunk versorgt.

Ansonsten einen sonnigen Start ins Wochenende und auf die nächsten 100 bis zum Kirchentag! 😀