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Weitere Unterkünfte in Stuttgart mit Freifunk versorgt

In den vergangenen Wochen wurden zwei weitere Flüchtlingsunterkünfte auf Stuttgarter Gemarkung mit Freifunk versorgt.

Jüngst eine Unterkunft in S-Wangen. Das spannende an diesem Projekt ist aus Freifunk-Sicht die Internetanbindung, da vor Ort kein Internetanschluss vorhanden ist, der genutzt werden konnte. Dank Blickkontakt zum shackspace konnte die bereits vorhandene Freifunk-Installation genutzt werden und die Unterkunft per Richtfunk angebunden werden. In der Unterkunft selbst wurde ein Outdoor-Freifunk-Knoten installiert, um den Hof und den Gemeinschaftsraum mit freiem WLAN zu versorgen.

Die zweite Unterkunft ist auf der Waldau. Erste Planungen hatten bereits während des Umsonst & Draußen 2016 stattgefunden. Im Herbst gab es dann noch Anlaufschwierigkeiten mit der Internetanbindung, welche durch Ehrenamtliche finanziert wird.

Beim Konfigurieren der Hardware gab es anfänglich Unterstützung von Freifunkern. Mittlerweile hat sich aber jemand aus dem Freundeskreis selbst so in das Thema eingefuchst, dass auch das als Paradebeispiel für „Hilfe zur Selbsthilfe“ dienen kann und somit die Freifunk-Idee gelebt wird.

Der Freundeskreis Degerloch hat auch einen etwas ausführlicheren Blogartikel verfasst.


Hinweis zum Richtfunk-Backbone:
Dieses Jahr möchte Freifunk Stuttgart gezielt den Richtfunk-Backbone in Stuttgart ausbauen. Dank shackspace gibt es bereits einen attraktiven Standort. Wer Blickkontakt Von Untertürkheim bzw. Obertürkheim auf den shackspace hat und Interesse den Backbone auszubauen und ggf. sogar Bandbreite zu teilen, kann sich gerne bei uns melden.
Darüber hinaus auch gerne, wenn ihr geeignete Dachflächen oder ähnliches habt, auf denen Richtfunkgeräte installiert werden können.

36. U&D: Freifunk und viel Sonne

Ganz schön viel los gewesen die letzte Woche – ein chronologischer Rückblick.

5. August

19 Uhr, 29,6°C — Einige Freifunker treffen sich im OpenLab, um alle noch nötigen Router mit der Freifunk-Software zu installieren, die Geräte zu beschriften und die geplanten Standorte in einer Karte zu verzeichnen.

6. August

11 Uhr, 22,5°C — Mit Kästen auf Rädern, vollen Rucksäcken und Taschen treffen die ersten Freifunker auf dem Festivalgelände ein. Man nimmt eine erste Sondierung des Geländes vor, stellt Überlegungen an, wo am besten anzufangen ist, und legt los. Bis der Uplink von https://www.selfnet.de/ freigeschaltet ist, wird mit Franks LTE-Messe-Demo-Gerät im Infozelt eine Internetverbindung hergestellt.

Während des Aufbaus, bei unserer Ankunft
Während des Aufbaus, bei unserer Ankunft

15 Uhr, 35,4 °C — Mit einer Flasche Wasser in der einen Hand und Routern, Kabeln, Kabelbindern oder Laptop in der anderen Hand sieht man Freifunker über das Gelände laufen, an einzelnen Orten halten sie an und installieren Router an Bühne oder Zirkuszelt. Der Pavillon, unser Infostand, ist schon aufgebaut und bewohnt. Hier sitzen weitere Freifunker vor ihren Laptops und richten Router ein. Schattenplätze sind aktuell heiß begehrt.

Einer der Nanostations M2 an der Bühne.
Eine von vier Nanostations M2 an der Bühne.
Unser Pavillon (links) steht schon auf einer noch fast leeren Wiese.
Unser Pavillon (links) steht schon auf einer noch fast leeren Wiese.

20 Uhr, 29,3°C — An den wichtigsten Punkten des Geländes sind Router installiert und teilweise mit Kabel verbunden. Die Richtfunkstrecke vom Uplink von Selfnet zum Gelände steht. Nur die Verbindung ins Internet fehlt noch. Alle warten darauf, auch diese letzte Hürde zur Vollständigkeit des Netzes zu nehmen.

Zwei Router an dem Zeltdach der Bühne. Sie dienen als Switch und 5 GHz Accesspoint.
Zwei Router an dem Zeltdach der Bühne. Sie dienen als Switch und 5 GHz Accesspoint.
Für unser Mesh-on-LAN konnten wir Kabelschächte nutzen.
Für unser Mesh-on-LAN konnten wir Kabelschächte nutzen.
Bei der Installation von Routern im Zirkuszelt
Manege frei – bei der Installation von Routern im Zirkuszelt
Unsere beiden Richtfunk-Geräte (Nanostation und Nanobeam M5) beim Uplink
Unsere beiden Richtfunk-Geräte beim Uplink

7. August

0 Uhr, 23,5°C — Neben dem Server von Selfnet sitzen noch ein paar Freifunker und nehmen letzte Konfigurationen am Gateway vor, welches später den Datenverkehr ins Internet leiten soll.

11 Uhr, 30,3°C — In der Nacht wurde noch unser Gateway im Schrank eingebaut – die Freischaltung soll noch folgen. Es wurden noch einige Verbesserungen am Netz vorgenommen. Insgesamt war das Netz nun aber vollständig nutzbar.

18 Uhr, 35,6°C — Das 36. Umsonst & Draußen in Stuttgart Vaihingen beginnt. Die Freifunker sitzen an ihrem Pavillon und schauen auf ihre Laptops. Pünktlich zum Start schaltet Selfnet den Internetzugang für unser Gateway frei. Jetzt kann an unserem Infostand weiter das Netz optimiert und darüber gefachsimpelt werden, wie man das am besten tun könnte – sehr schön und nerdy. 😉

8. August

3 Uhr, 24,9°C — Auch zu dieser Zeit sind noch drei Freifunker vor Ort und halten die Stellung. Sie laufen oft mit Laptop in der Hand über das Gelände, halten an verschiedenen Punkten, setzen sich hin und fangen an zu tippen. Unermüdlich wird das Netz optimiert.

14 Uhr, 31,8°C — Einige Freifunker sind schon anwesend und sitzen schwitzend am Infostand. Über die Nacht war das Netz stabil, es gibt nicht mehr viel zu tun. Stattdessen können auch wir das Festival genießen und können Gespräche mit interessierten Besuchern führen.

21 Uhr, 27,9°C — Wir haben auf der Bühne einen kleinen fünfminütigen Auftritt. Diesen nutzen wir zur Interaktion mit den Besuchern. Alle mit Smartphone ausgestatteten Festivalgänger bitten wir, ihr WLAN anzumachen und sich in das Freifunk-Netz einzuwählen. Bei einer Erhöhung der Nutzerzahl um 50 Clients warfen wir eine leere Routerschachtel in die Menge. Der Fänger dieser Schachtel kann sich einen Freifunk-Router bei unserem Stand abholen. Als sich die Nutzerzahl um weitere 50 Clients erhöht, fliegt ein weiterer Router in die Menge. In der Spitze sind rund 290 Clients zeitgleich online. Zwischendurch erklären wir kurz, was Freifunk ist, was unsere Ziele sind und dass es auf dem U&D hier in Stuttgart WLAN und Internet gibt.

9. August

11 Uhr, 24,9°C — Gemütlich am morgen geht es los. Auch war die Würstchenbude offen, so dass ein paar Freifunker eine Bratwurst oder ein Steak für den ersten Hunger essen können. Mehrere Personen kommen auch schon vorbei und informieren sich über Freifunk.

14 Uhr, 29,3°C — Zwei Freifunker halten im Forum Migration einen kleinen Vortrag zu „Freifunk als Infomedium“. Eine kleine Runde an Interessierten ist anwesend.

18 Uhr, 29,1°C — Erste Regenschauer erreichen das Festival, die meisten Besucher verschwinden nur kurz im Zelt um nicht nass zu werden. Nach einer Viertelstunde ist alles vorüber und die Menge tanzt wieder vor der Bühne — das Freifunknetz funktioniert problemlos.

19 Uhr, 26,8°C — Das Unwetter geht richtig los, dazu gewittert es stark. Alle verschwinden  unter Zelten und Pavillons. Ein paar nutzen die Gelegenheit, um unter Beifall der rufenden Zuschauer ausgiebig auf einer ausgelegten Plastikplane den Hügel runter zu rutschen — das Freifunknetz funktioniert problemlos.

20 Uhr, 22,1°C — Es hat deutlich abgekühlt. Trotz kleiner Schauer bleiben viele Menschen im Freien und tanzen weiter zu der Musik — das Freifunknetz funktioniert einwandfrei.

23 Uhr, 21,8°C — Das Festival ist vorbei.

10. August

11 Uhr, 21,7°C — Wir bauen das Freifunk-Netz ab und sind froh, dass alles so gut geklappt hat.

Unser Equipment nach Abbau und Ende des U&D.
Unser Equipment nach Abbau und Ende des U&D.

Bei Interesse kommen wir auch im nächsten Jahr gerne wieder und hoffen, dass Selfnet uns wieder Uplink bereitstellt – diesmal am besten von Donnerstag bis Montag. Auch super war, dass wir von unserem Freifunker Chris sehr viele Richtfunkgeräte von Ubiquiti zur Verfügung gestellt bekommen haben. Denn ohne den Uplink wäre es nicht zu realisieren gewesen und ohne Chris‘ Hardware hätten wir nicht so viel Fläche ausleuchten können. Auch allen anderen Freifunkern gilt der Dank.

Hier noch eine Nutzer-Statistik. Insgesamt war das Netz stabil und es gab kaum Aussetzer – Kurznachrichten, Fahrplanauskunft und E-Mail ging eigentlich immer – meist auch Youtube.

Eine kleine Statistik der Netznutzung am 36. U&D.
Eine kleine Statistik der Netznutzung am 36. U&D.

Vielen Dank an die Organisatoren des U&D für die super Orga und die angenehme Atmosphäre bei Auf- und Abbau und sowieso während des ganzen Festivals 😀

100 Nodes in 100 Tagen….

… naja fast – es hat dann doch etwas länger gedauert und doch hätte niemand gedacht, dass es so rasant an Fahrt aufnimmt. Zur Erinnerung: Am 23.09.2014 hat Leonard die erste Stuttgarter Gluon-Firmware veröffentlicht. Am 11.01.2015 wurde dann erstmals die 100er Marke geknackt, also pünktlich zur Mitgliederversammlung am 13.01.2015.
Seit dem vergangenen Wochenende scheint sich die Zahl der Onlinenodes auf über 100 Stück zu stabilisieren. Vergangenen Sonntag waren bei bestem Wetter kurzfristig sogar 108 Freifunkrouter online.

Nicht nur innerhalb der Stadtgrenzen kamen einige Standorte unter anderem in S-Vaihingen, S-Süd oder S-Ost hinzu, auch in der Region Stuttgart bekamen wir Zuwachs. Beispielsweise das Fitnessstudio thommySPORTS in Vaihingen an der Enz oder die Kneipe Hirsch in Mutlangen (Ostalbkreis). Sogar im badischen Offenburg betreibt der dortige Chaostreff Offenburg zu Testzwecken einen Knoten.
Allen neuen Knotenbetreibern ein herzliches Willkommen bei Freifunk Stuttgart. Gerne könnt ihr über die Freifunk Stuttgart Mailingliste oder bei einem Treffen Kontakt mit der Stuttgarter Community aufnehmen.

Nachdem cams21 ein Interview mit Freifunk Stuttgart geführt hat, wurde dieses heute publiziert. Außerdem hat cams21 ein aktuelles Screencast erstellt, in dem gezeigt wird wie einfach man Nodebetreiber werden kann 😉 Vielen Dank hierfür.

Ansonsten haben vergangenen Sonntag die Freifunker in Korntal etwas mit Richtfunk experimentiert – einfach mal auf der Karte Mesh aktivieren und nach Korntal zoomen. Somit gibt es „von-Haus-zu-Haus“ vernetzte Knoten nicht nur in Weissach (Kurzdistanz mit Standardroutern) und Weinstadt (Richtfunk mit Selbstbau Outdoorgehäuse), sondern auch im schönen Korntal.

Neben einem stetigen Wachstum wäre es natürlich toll, wenn wir dieses Jahr auch mehrere Freifunkrouter in Stuttgart miteinander verbinden könnten. Falls jemand geeignete Standorte kennt, um beispielsweise Halbhöhenlage und einen Innenstadt Standort zu verbinden, hat der Verein hierfür das notwendige Equipment, um bei freier Sicht mehrere Kilometer zu überbrücken. Also einfach kurz melden.

Organisatorisch muss der Verein nach der Neubesetzung des Vorstandes eíngetragen werden. Und für die kreativen Köpfe: Es werden noch Menschen gesucht, die gerne Flyer, Informaterialien und Aufkleber gestalten.

Es gibt also 2015 viel zu tun und Hilfe ist jederzeit Willkommen. Packen wir es an! 😀

Jahresausblick

Nachdem sich in den letzten Monaten vieles für Freifunk Stuttgart sehr rasant entwickelt hat, wollen wir es nicht wagen einen kompletten Ausblick für das Jahr 2015 zu geben. Denn wer hätte im Mai gedacht, dass wir dieses Jahr in knapp drei Monaten von Null Gluon-Nodes auf über 70 Online-Router kommen?

Eins kann aber mit Sicherheit gesagt werden: Wer Freifunk auf dem Stuttgarter Marktplatz nutzen möchte sollte dies bis Sonntag erledigt haben – jeweils zwischen 15 und 24 Uhr. Denn wie berichtet, konnte die Richtfunkstrecke nur für den Stuttgarter Weihnachtsmarkt eingerichtet werden.
Wer bei dieser Gelegenheit noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist, es aber an Ideen mangelt: Ein vorkonfigurierter Freifunkrouter macht sich unter dem Weihnachtsbaum immer gut. 😉
Und wer weiß mit welchen Online Nodezahl wir dann das Jahr 2014 beschließen.

Für das neue Jahr 2015 kann bereits der Kalender gezückt werden. Am 12.01.2014 um 19 Uhr findet im shackspace das nächste Treffen statt. Das besondere an diesem Treffen ist, dass es zugleich die Mitgliederversammlung des Freifunk Stuttgart e.V. (i.G.) ist. Wer noch Mitglied werden möchte, kann dies direkt vor der Mitgliederversammlung um 18 Uhr werden und im Anschluss aktiv teilnehmen.

Ansonsten wünscht Freifunk Stuttgart schöne Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2015 – dann mit noch mehr Freifunk! 😀

Der Nikolaus bringt Freifunk auf den Weihnachtsmarkt

Seit dem 06.12.2014 gibt es auf dem Stuttgarter Marktplatz Freifunk – doch ganz so einfach ist es nicht… 😉

Bereits am 08.11. kam die Idee auf, zu versuchen Teile des Stuttgarter Weihnachtsmarktes mit Freifunk zu versorgen. Im Zuge dessen wurde auch die Weihnachtsaktion gestartet. Zum einen um eventuell den Weihnachtsmarkt zu versorgen, zum anderen aber auch um darüber hinaus Standorte in der Innenstadt mit Freifunk abzudecken.

Rince konnte einen Standort direkt am Marktplatz für diese Aktion gewinnen, damit wir dort unsere Freifunk-Router aufstellen konnten. Wir bekommen auch den Strom zum Betreiben der Hardware gestellt. Allerdings wollte der Standortinhaber nicht seinen eigenen Internetzugang zur Verfügung stellen, da für ihn das Risiko der Störerhaftung zu groß erschien.

Schnell kamen Diskussionen auf der Mailingliste auf: man benötigt einen oder mehrere Standorte mit Sichtverbindung zu diesem Standort, dann könnte man etwas mit Richtfunk machen. Ein Interessierter, bis dato noch nicht Freifunker, meldete sich und hat sich bereit erklärt einen Uplink bereitzustellen.
Wilhelm hat sich die Lage vor Ort am Marktplatz angeschaut und die Möglichkeiten zur Installation eines Nodes und der Richtfunkantenne ausgelotet.
Nikolaus‘ Helfer (Flip & Christoph) haben sich am Samstag 06.12.2014 früh morgens auf den Weg gemacht, um im Stuttgarter Süden den Uplink-Standort vorzubereiten. Wir wurden herzlich begrüßt und nach einer knappen Stunde stand die Verkabelung.

Provisorische Verkabelung beim Uplink in S-Süd
Provisorische Verkabelung beim Uplink in S-Süd

Die Ubiquiti Nanostation Loco M5 war auf dem Balkon angebracht und mit einem TP-Link 841ND per Ethernetflachkabel verbunden. Etwas Sorgen bereitete uns, dass vom Balkon aus zwar direkte Sicht auf das Dach bestand, nicht aber zu dem Bereich, wo die Gegenstelle installiert werden sollte.
Am Standort Marktplatz angekommen wurden wir direkt aufs Dach geführt. Zunächst wurde mit dem Netbook die Antenne grob ausgerichtet.

 

Grobausrichtung der Richtfunkantenne
Grobausrichtung am Marktplatz

Trotz mäßigem Signal haben wir sofort eine Freifunk IP Adresse mit dem Netbook erhalten und konnten hoch über dem Marktplatz eine Strecke von rund 1,5 km ins Freifunknetz überbrücken – ein tolles Gefühl 😀
Also wurde die Richtfunkantenne mit Kabelbindern befestigt und ausgerichtet. Angeschlossen an 20 m LAN-Kabel, um sie mit dem POE-Adapter für die Stromversorgung zu verbinden. Da die Steckdose sich auch auf dem Dach befindet, wurde noch ein wasserdichtes Gehäuse sowie zusätzlich 30 m Ethernetkabel gekauft. Der POE-Adapter wurde sicher im Gehäuse verstaut und von dort ging es mit dem neuen Ethernetkabel quer übers Dach, wo der Freifunkrouter installiert werden sollte.
Dort angekommen wurde alles verdrahtet und der Freifunkrouter mit dem LAN Kabel und einer Steckdose verbunden.

Der Knoten ffs-FREITAGSSTRAHLER
Der Knoten ffs-FREITAGSSTRAHLER

Mittlerweile war es kurz vor 15 Uhr, doch der Router wollte nicht starten. Ging beim Einbau des Mainboards des TP-Link 841nd in die Rundstrahlantenne etwas schief? Ladekabel an die Steckdose angeschlossen – ebenfalls kein Strom. Bei genauerer Betrachtung konnte man feststellen, dass die einzige Stromversorgung an die Weihnachtbeleuchtung gekoppelt ist, welche via Zeitschaltuhr geregelt wird. Punkt 15:00 gehen die Lichter an und der Router bootet. Freifunk auf dem Balkon steht. Öffnungszeiten von 15:00-24:00 Uhr 😉

Abgedeckt wird beinahe der komplette Marktplatz, wobei auch abhängig vom Endgerät, nicht überall eine Verbindung hergestellt werden kann. Da wir derzeit nur einen Uplink haben, ist die Bandbreite limitiert. Zum Mails checken oder Instant Messaging sollte es für begrenzte Nutzerzahlen ausreichend sein. Folgende Datenraten kommen am Marktplatz an:

speedtest-rathaus2
Speedtestergebnis vom Richtfunk

Sollte jemand in Weihnachtsmarktnähe wohnen und etwas seiner Bandbreite teilen möchte, kann sich die-/derjenige gerne bei uns per Mail melden.

Vielen Dank an diejenigen, die den Uplink und den Standort vor Ort bereitstellen und so diese Richtfunkstrecke temporär ermöglichen.