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Neue Firmware und alte Knoten

Wir freuen uns endlich die neue Firmware Version 1.6 für das Freifunk-Netz im Raum Stuttgart in einer stabilen Version zu veröffentlichen. Das Highlight der neuen Firmware-Version ist die Unterstützung vieler neuer und zeitgemäßer Hardware. Weitere wichtige Änderungen sind:

  • Update auf Gluon 2018.2.2
  • Nodes ändern ihre SSID automatisch zu „FFS_Offline_<nodename>“ wenn seit mindestens 8 Minuten in den letzen 15 Minuten kein Gateway erreichbar war
  • gluon-radv-filterd für zukünftigen IPv6-Support.
  • IBSS-Meshing wird nicht mehr unterstützt

Detailiertere Infos zur aktuellen Firmware befinden sich hier im Wiki. Weitere Informationen zur aktuellen Version von Gluon (2018.2.2), auf dem unsere Firmware basiert, finden sich hier. Sollten ausführliche Informationen zu einzelnen Router, die von Gluon und damit auch von Freifunk Stuttgart unterstützt werden, benötigt werden, so wird man bei OpenWrt sehr gut fündig.

Unterstützung der Firmware

Wir Freifunker aus Stuttgart möchten unser Netzwerk kontinuierlich verbessern. Das ist nur dann möglich, wenn auch alle Knoten im Freifunk-Netzwerk die neuste Version unserer Firmware verwenden.

Unterstützung älterer Firmware-Versionen
Die Firmware von Freifunk-Knoten wird standardmäßig automatisch aktualisiert. Es gibt aber auch die Möglichkeit (und gute Gründe), die automatische Aktualisierung auszuschalten. Wir werden zukünftig nur noch die neuste stabile Firmware-Version und die vorherige stabile Version unterstützen. Wir empfehlen allen Nodebetreibern, insbesondere wenn sie automatische Updates abgeschaltet haben, sich auf der Mailingliste node-announce einzutragen, um über neue Firmware-Versionen informiert zu sein.
Unterstützte Geräte
Es zeichnet sich ab, dass viele ältere Geräte nicht mehr genug Ressourcen besitzen, um mit zukünftigen Versionen unserer Firmware kompatibel zu sein. Das sind insbesondere Geräte mit 4 MB Flash und 32 MB Arbeitsspeicher. Schon heute kann es mit diesen Geräten in bestimmten Konfigurationen zu Problemen kommen. Zum Beispiel funktioniert ein TP-Link WR841-N/ND als reiner Mesh-on-(W)LAN-Knoten noch stabil, aber wenn Mesh-VPN eingesetzt wird liefert er nicht die optimale Performance und hat häufige sogenannte Reboots (Router stürzt ab und startet neu).
Für eine zukunftsfähige Installation unterstützen wir den Einsatz dieser Geräte nicht mehr. Dennoch möchten wir bestehende Installationen mit diesen Geräte möglichst lange unterstützen, um Abfall zu vermeiden. Daher haben wir uns entschieden, weiterhin für bestehende Altgeräte Updates bereitzustellen.
Der Onion Omega wird als einziger Router nicht mehr unterstützt, da er keinen Netzwerk-Port mehr besitzt.
Geräteliste

Unsere Download-Seite für die Freifunk-Firmware wurde erneuert. Hier findet ihr alle Router aufgeführt, die auch in Zukunft gut nutzbar sind. Es gibt aber die Option Firmware für veraltete Geräte aufzurufen. Wie oben erwähnt, werden sie von uns nicht empfohlen, vor allen Dingen nicht für neue und große Installationen.

Die folgenden Geräte werden mit unserer nächsten Firmware-Version nicht mehr für eine Erstinstallation empfohlen (danke an Freifunk Darmstadt[1] für die Liste):
Alfa
  • AP121
  • AP121U
  • Hornet-UB
  • Tube2H
  • N2
  • N5
D-Link
  • DIR-615
Linksys
  • WRT160NL
TP-Link
  • TL-MR13U
  • TL-MR3020
  • TL-MR3040
  • TL-MR3220
  • TL-MR3420
  • TL-WA701N/ND
  • TL-WA750RE
  • TL-WA7510N
  • TL-WA801N/ND
  • TL-WA830RE
  • TL-WA850RE
  • TL-WA860RE
  • TL-WA901N/ND
  • TL-WR1043N/ND (V1)
  • TL-WR703N
  • TL-WR710N
  • TL-WR740N/ND
  • TL-WR741N/ND
  • TL-WR743N/ND
  • TL-WR841N/ND
  • TL-WR842N/ND (v1, v2)
  • TL-WR843N/ND
  • TL-WR940N/ND
  • TL-WR941N/ND
Ubiquiti Networks
  • AirGateway
  • AirRouter
  • Bullet
  • Litestation SR71
  • NanoStation Loco M2
  • NanoStation Loco M5
  • NanoStation M2
  • NanoStation M5
  • PicoStation

Freifunk auf dem Backnanger Straßenfest

In der Backnanger Freifunk-Community hat sich dieses Jahr einiges ereignet:

  • Am 3. Januar 2019 veröffentlichte die Backnanger Kreiszeitung (BKZ) einen Artikel über Freifunk. Danach haben wir, die Backnanger Freifunker, uns ein Stück weit „neu erfunden“, indem wir stärker zusammen gerückt sind.
  • Mitte Januar wurde dem Verwaltungs- und Finanzausschuß (VFA) von der Stadtverwaltung eine Entscheidungsvorlage vorgelegt, nach dem ein öffentliches WLAN am Backnanger Bahnhof durch Unitymedia errichtet und betrieben werden sollte. Vorausgegangen waren einige Bemühungen, am Bahnhof ein Freifunk-WLAN aufbauen zu können. Nach Kontakten zu diversen Gemeinderatsmitgliedern wurde die Entscheidungsvorlage aber einstimmig mit der Maßgabe abgelehnt, vor Entscheidung durch den VFA ein Vergleichsangebot bei Freifunk Stuttgart e.V. einzuholen. Die BKZ berichtete darüber sehr wohlwollend.
  • Dieses Angebot wurde der Stadt Backnang dann Ende Februar unterbreitet. Keine Überraschung: das Freifunk-Angebot war sowohl deutlich preiswerter als auch technisch besser als das von Unitymedia. Man sollte also meinen, dass alles auf einen Zuschlag in Richtung Freifunk hätte hinauslaufen sollen…
  • Nach Vorliegen der Angebote wurde am 14. März 2019 hinter verschlossenen Türen über das WLAN am Bahnhof beraten. Diesmal wurde ein komplett neues Kaninchen aus dem Hut gezaubert, nach dem ein öffentliches WLAN am Bahnhof möglicherweise einen „Brennpunkt“ schaffen würde. Dazu wurde in der Sitzung ein Artikel der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 14. März verteilt, nach dem durch das WLAN dort Probleme in Bezug auf die öffentliche Ordnung aufgetreten seien. Worauf die Stadtverwaltung nicht hinwies und was die Gemeinderäte beim Beraten nicht bemerkt haben: dieser Artikel war auf den Tag genau 1 Jahr alt, und in der Sitzung entstand der Eindruck eines akuten Problems in Ludwigsburg. Dem war ja aber gerade nicht so… Lange Rede, kurzer Sinn: es wurde beschlossen, das Projekt vorläufig erst einmal auf Eis zu legen. Wieder berichtete die BKZ sehr freundlich.

Wir haben daraufhin überlegt, wie wir der Öffentlichkeit zeigen können, wozu wir in der Lage sind. Das Backnanger Straßenfest ist sowas wie die fünfte Jahreszeit in Köln: Ausnahmezustand in der Innenstadt mit vielen tausenden Besuchern aus Nah und Fern. In der Vergangenheit hat das wiederholt auch dazu geführt, dass das Mobilfunknetz kaum mehr nutzbar war. Wenn man nun das Straßenfest mit Freifunk „bewellen“ würde… Die Idee war schnell da, aber wie umsetzen?

Nach den geschilderten Erfahrungen wollten wir uns eben nicht primär auf die Stadt Backnang oder das Stadtmarketing abstützen, es sollte eine gemeinschaftliche, unabhängig organisierte Aktion sein. Und dazu braucht es Unterstützer, die einem Strom, einen Internet-Uplink und Örtlichkeiten für die Accesspoints zur Verfügung stellen. Und zudem sollten diese Unterstützer günstig gelegen sein, um größere Plätze abzudecken. Also sind wir „tingeln“ gegangen und haben persönliche Kontakte genutzt, um lokale „Größen“ für unsere Idee zu gewinnen. In der zweiten Aprilhälfte war dann schnell klar, dass dieser Ansatz aufgehen würde. Wir konnten die Unterstützung gewinnen von:

Von den großen Plätzen und Anlaufstellen blieb damit nur der Marktplatz ausgespart.

In Planungstreffen entstand dann recht schnell ein grobes Gesamtkonzept. Bei jedem der Sponsoren sollte ein Offloader den Traffic ins Internet bringen, wobei wir überwiegend auf Futros (günstige, gebrauchte Kleincomputer) zurückgegriffen haben; Margau und Jo hatten diese unter seine Fittiche genommen und mit separater IPv6-Ausleitung konfiguriert. (Das ist einen separaten Bericht von den beiden wert.) An jedem Standort gab es einen Verantwortlichen für die Planung, Konfiguration und Aufbau der Accesspoints (APs), in Summe ungefähr 25 bis 30 Stück. Dabei gab es zwei Highlights.

Da das Café Weller wie große Teile der Backnanger Innenstadt unter einer sehr bescheidenen Internet-Anbindung leidet (wenig Kabelanschlüsse; VDSL mit typisch 25 MBit/s), haben wir eine Richtfunkverbindung (NanoBeam aus Vereinsbeständen) zwischen der Volksbank und Café Weller aufgebaut, um den deutlich performanteren Uplink der Volksbank mit zu nutzen. Dadurch entstand ein größeres Netzwerk mit zwei parallelen Offloadern. Dass der Richtfunk-Link funktionieren würde, war nicht von vornherein sicher, denn bei der Volksbank konnten wir die Station nicht an der Außenfassade befestigen, sondern mußten durch eine metallbedampfte Fensterscheibe funken. Und dann war in Richtung Café Weller noch dieser große Baum… Also mußte eine selbstgezimmerte Holzkonstruktion her, um die Station bei Café Weller ca zwei Meter oberhalb des höchsten Giebelfensters allein mit Spannseilen durch die Fensterspalte anzubringen. Und das ungefähr 12 Meter direkt oberhalb der Fußgängerzone.

PowerBeam und Ubiquity AC Mesh auf dem Breakdance (rot), Plastiktüte (grün)

Die Gebäude der BKZ thronen hoch oben über der Bleichwiese, wo traditionell die Fahrgeschäfte aufgebaut werden. Freifunk über mehr als 50 Meter in guter Qualität zur Verfügung zu stellen ist nicht ganz einfach. Daher haben wir auch hier auf eine Richtfunkstrecke (PowerBeam, ebenfalls Vereinsbestände) zurückgegriffen. Da die Fahrgeschäfte immer kurzfristig aufgebaut werden, war hier spontane Improvisation gefordert. Zwei Abende vor der Eröffnung des Rummels sind wir beim Aufbau auf die Betreiber der Fahrgeschäfte zugegangen und konnten diese innerhalb kürzester Zeit an Bord holen. Denn öffentliches WLAN ist für sie ebenfalls ein „Gewinn“, natürlich für deren Gäste, aber auch zum privaten Streaming von Spotify & Co. Der Richtfunk mit zugehörigem AP war für uns unzugänglich, da diese in ca. 6 Meter Höhe am Fahrgeschäft montiert wurden. Und dort wollten uns die Betreiber nicht herumklettern lassen. Montage, Ausrichtung des Richtfunks und endgültige Verkabelung haben daher die Fahrgeschäftsbetreiber für uns gemacht. Die 230VAC-Verkabelung verschwand schlicht in einer Plastiktüte.

Zweite AC Mesh (rot); Anbindung per 5GHz zum AC Mesh auf dem Breakdance

Nachdem dann am Mittwoch den 20. Juni nachmittags der allergrößte Teil unseres Aufbaus erledigt war, kam am Donnerstag Nachmittag eine Bewährungsprobe der anderen Art: Gewitter mit starken Böen und Hagelkörnern in der Größe von Haselnüssen. Die gesamte Installation lief prima durch, nichts ist abgesoffen. Und Schäden gab es gottlob nur bei mir zu Hause: ein Erdblitz in 50 Metern Entfernung hat mein VDSL-Modem inklusive Netzteil und den nachgelagerten Router (APU1D von PC Engines) in die ewigen Jagdgründe befördert.

Nach Eröffnung des Straßenfestes am Freitag Abend erfolgte dann auch gleich der größte Ansturm: wir hatten bis zu 850 gleichzeitig eingebuchte Clients im Netz: Dashboard-Snapshot. Bis Montag Abend wurden dann insgesamt ca. 800 GByte an Daten übertragen. Das Netz wurde also gut angenommen.

Der Abbau der Installationen war anschließend vergleichsweise unspektakulär, aber auch hier mußten wir uns insbesondere mit den Fahrgeschäften auf der Bleichwiese eng abstimmen, da dort der Abbau bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag also unmittelbar nach Ende des Straßenfestes startete.

Was bleibt?

  • Erst einmal eine tolle Erfahrung für uns als Community. Das Projekt hat uns viel Spaß gemacht;
  • Wir können etwas leisten: wir sind in der Lage, auch größere temporäre Installationen zu meistern;
  • Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit;
  • Einiges sehr freundliches Feedback von sehr verschiedenen Leuten;
  • Erneut eine sehr freundliche Presse;
  • Hoffentlich ein wenig Rückenwind bei zukünftigen Gesprächen mit Vertretern der Stadt, wobei die Gemeinderäte von Anfang an recht aufgeschlossen waren…
  • Gestärkt durch dieses Projekt werden wir natürlich auch zukünftig auf Veranstaltungen wie dem Backnanger Straßenfest uns als Freifunk engagieren.

Mal sehen, ob und in welchem Rahmen es eine Neuauflage im nächsten Jahr geben wird 😉

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns bei allen Unterstützern zu bedanken. Das sind neben den oben genannten Backnanger Institutionen und dem Verein auch Are und Railgun, die uns diverse Hardware geliehen haben. Last but not least hoffen wir, dass unsere Erfahrungen in die Community zurückfließen. Falls Ihr Fragen habt, sprecht uns an.

Das Wiki – neues Design und Einstellungen

Unser Wiki basiert auf DokuWiki, welches keine Datenbank braucht und stattdessen alle Inhalte in Textdateien schreibt. Dazu gibt es eine Menge an Templates und Plugins, um die Funktionen des Wikis zu erweitern. Einige dieser neuen, in unserem Wiki nun eingebauten Funktionen stellen wir hier kurz vor.

So hat nun jeder Nutzer des Wiki eine Auswahl von verschiedenen Themes, unter denen er das Wiki betrachten kann. Diese sind wie in den beiden Bilder dargestellt auswählbar. Einmal in der Variante mit einem Desktop-PC und einmal für Tablet oder Smartphone. Damit ist unser Wiki nun auch für moderne Endgeräte nutzbarer.

Tablets und Smartphones

Desktop-PC

Zur Bearbeitung und Formatierung von Inhalten kann nun zusätzlich die Syntax von der Erweiterung „Bootstrap Wrapper Plugin“ genutzt werden. Es können z.B. Grids angelegt werden oder Bilder so hinzugefügt werden, das diese mit der Bildschirmauflösung von Smartphones und PCs skalieren. Auch dieses Plugin ist darauf ausgelegt Inhalte im Wiki „responsive“ zu halten. Auch wurden einige Inhalte wie die Anleitungen überarbeitet, erneuert und dadurch besser nutzbar gemacht. Eine Anleitung zur Nutzung des Wikis selber wird noch erstellt.

Eins noch: Das Wiki lebt nicht nur von seiner Nutzung, sondern auch durch neue und verbesserte Inhalte. Und diese kann jeder hinzufügen. Also scheut euch nicht wenn ihr was falsches lest Korrekturen vorzunehmen oder ganz neue Inhalte hinzuzufügen.

Infrastrukturwochenende

Infrastruktur aufzubauen ist fast einfacher als sie danach zu erhalten, zu warten und zu verbessern. Auch diese Erfahrung machen wir mit Freifunk. und mit dieser Erkenntnis ausgerüstet kam die Idee eines Infrastrukturwochenendes auf. Alle Freifunker aus der Region Stuttgart die bestehende Infrastruktur für Freifunk administrieren, sowie alle die in Zukunft Infrastruktur verwalten möchten, waren eingeladen.

So konnten wir am letzen Wochenende im April den Seminarraum im Stuttgarter Hackerspace shackspace für Samstag und Sonntag reservieren. Die Versorgung  der Teilnehmer mit Getränken und Essen wurde finanziell vom Freifunk Stuttgart e.V. übernommen.

Mit Diskussionen über die zukünftige Infrastruktur auf den Mailinglisten wurde das Infrastrukturwochenende vorbereitet. Bei manchen Ideen herrschte Einigkeit, bei anderen Uneinigkeit.

So sollen alle Dienste wie das Wiki, die Homepage, der Mailserver für die Mailinglisten, das Gitlab uvm. auf einen Server, der durch Freifunk Stuttgart e.V. finanziert wird, migriert  oder auch neu gebaut werden. Auch wurden zur Migration moderne Werkzeuge wie das Konfigurationsmanagement Saltstack eingesetzt und ausprobiert. Freifunk bedeutet eben nicht nur Netzwerk zu bauen, sondern auch abseits von Freifunk neue Dinge auszuprobieren, diese zu erlernen und Erfahrungen zu sammeln.

Nicht alles was noch migriert werden soll, konnte an dem Wochenende migriert werden. Aber es wurde ein Anstoss gegeben, um auch danach  weiter an der Verbesserung und Konsolidierung der Infrastruktur von Freifunk Stuttgart zu arbeiten.

Freifunk Stuttgart – Monitoring

Jede*r Freifunker*in kennt es: Mit viel Motivation ist man beim Aufbau einer Freifunk-Installation, alle Planung hat geklappt und der Aufbau steht. Nur gehen aus unbekannten Gründen keine Daten durch das Mesh-Netz ins Freifunk-Netz und Internet. Die Fehlersuche beginnt, man schaut sich z.B. Einstellungen, Statusseiten und Netzkonnektivität an. Hierfür fehlte es bisher an einer Statusseite für die Gateways und den meisten Diensten von Freifunk Stuttgart.

Nun können alle Freifunker*innen mit noch mehr Motivation Freifunk die Welt erobern lassen, denn es gibt eine Statusseite. Auf dieser Seite wird der Status der externen Überprüfungen dargestellt. Eine einfach und natürlich nicht alle Möglichkeiten von Monitoring ausschöpfende Lösung. Wir hoffen das es beim Lösen von Problemen in der Zukunft helfen kann.

Unter status.freifunk-stuttgart.de findet ihr das gewünschte Monitoring.

Logo der Esslinger Community

Pressemeldung Freifunk WLAN Esslingen – östliche Altstadt

Freifunk ist mit über 45.000 Unterstützern in Deutschland das größte ehrenamtlich betriebene WLAN-Gemeinschaftsnetz der Welt. Die gemeinwohlorientierte Initiative setzt sich für die Verbreitung öffentlicher und kostenfreier WLAN-Zugänge durch das Teilen von Online-Ressourcen und von technischem Wissen über die Umsetzung ein. Freifunk ist Werbe-frei, die Umsetzung folgt dem Grundsatz der Datensparsamkeit. Die Nutzung ist ohne Registrierung und ohne Passwörter möglich, es gibt keine versteckte Analyse des Nutzerverhaltens. Freifunk ermöglicht einen sozial gerechten Zugang zu Informationen im Netz und wirkt so der digitalen Spaltung entgegen.

Die Freifunker aus Esslingen bauten in Kooperation mit der Stadt Esslingen seit Mitte 2018 ein freies WLAN Netz in der östlichen Altstadt. Dies erfolge in rein ehrenamtlicher Arbeit. Das Freifunk-WLAN bietet jedem uneingeschränkten Zugriff und ist einfach, sicher, ohne Passwort und unbegrenzt nutzbar. Einmalig mit dem WLAN „Freifunk“ verbinden und in der ganzen östlichen Altstadt online sein. Seit Mitte November kann in der
östlichen Altstadt Esslingens (Küferstraße, Ottilienplatz und Blarerplatz) das freie und kostenlose Angebot genutzt werden.

Die Finanzierung des Projektes erfolgt durch die Stadt Esslingen und Spenden an den Verein Freifunk Stuttgart e.V. Hierdurch konnten dank Gewerbetreibenden und Privathaushalte als Standorte zehn Zugangspunkte in der östlichen Altstadt gewonnen werden.

Philippe Käufer, Vorsitzender des Freifunk Stuttgart e.V. ist von der Kooperation von ehrenamtlicher und städtischer Arbeit begeistert: „Ein Vorzeigeprojekt, wie durch ehrenamtliches Engagement mit Hilfe städtischer Unterstützung innerhalb von einem Jahr ein nachhaltiges Projekt für die Allgemeinheit entstehen kann.“

Patrick Cervicek und Thomas Rother welche die ehrenamtliche Arbeit der Freifunker in Esslingen koordinieren und leiten danken besonders den Gewerbetreibenden und Anwohnern, welche dieses Projekt erst möglich gemacht haben.

 

Kontakt: presse@freifunk-stuttgart.de

Freifunk auf dem 39. Umsonst und Draussen Stuttgart

Auch dieses Jahr sind wir wieder auf dem Umsonst & Draußen in Stuttgart-Vaihingen und machen Freifunk. Das Netz wurde wieder weniger zentralistisch aufgebaut als im letzten Jahr. Auch hatten wir wieder Mesh-Verbindungen über WLAN vor Ort. Ungewollt hat das Netz Trapez-Form mit Kreuz angenommen.

Bei wunderbarem Sonnenschein, großer Hitze und viel Wasser- und Limokonsum wurde das Netz am Donnerstag und Freitag von sehr motivierten und nun auch mit vierjähriger U&D-Erfahrung ausgestatteten Freifunkern aufgebaut. Den Uplink für den Dienst „Internet“ stellte freundlicherweise wieder Selfnet zu Verfügung.

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Leserbrief an die Stuttgarter Zeitung

Im Artikel „Stuttgart: An diesen Hotspots gibt es freies WLAN –
Stuttgart“ von Teresa Starck und Maja Mögle vom 18. Juni 2018 wurden
wesentliche Aspekte des Themas „freies WLAN in Stuttgart“ vergessen.
Außerdem fehlt eine kritische Bewertung des städtischen Angebotes und
ein Vergleich mit anderen wirklich freien Angeboten, die in der Stadt
und in der Region schon lange existieren.

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Digitales Ehrenamt jetzt!

Freifunk ist ein Digitales Ehrenamt – mit und durch Technik findet Wissensvermittlung sowie Aufbau eines für alle nutzbaren Dienstes statt. Freifunk ist eine gemeinschaftliche Bewegung, die einen freien, gleichberechtigt nutzbaren Netzzugang als gesellschaftlichen Grundstein sieht. Es wird kein kommerzielles Interesse verfolgt, das Mitmach-Netz wird ehrenamtlich betrieben und finanziert sich ausschließlich über Spenden. Die Vision von Freifunk ist die Verbreitung freier Netzinfrastruktur, die Demokratisierung der Kommunikationsmedien und die Förderung lokaler Sozialstrukturen.

Unterstütze uns und unterzeichne unseren Aufruf online unter: digitales-ehrenamt.jetzt

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